Aktuelle Meldungen
06. Mai 2013
Zweite Ideenwerkstatt Demenz
"Auf dem Weg mit Alzheimer: Warum wir lernen müssen und wie wir lernen könnten, mit Demenz zu leben." Unter diesem Titel kommt am 20. Juni 2013 die zweite Ideenwerkstatt zum Thema Demenz zusammen.
Alt sein will niemand (alt werden schon!), sterben möchte auch keiner und mit Demenz leben auch nicht. So verständlich dies ist: Altern und Sterben gehören zum Leben. Und Demenz? Auch Alzheimer (die häufigste und bekannteste Form einer Demenz) wird nicht durch ein Medikament aus der Welt zu schaffen sein, sondern unsere Gesellschaft und uns begleiten. Wir müssen lernen, mit Alzheimer zu leben. Und wir können das auch!
Angesprochen bzw. eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Stuttgart und Umgebung.
Termin: Donnerstag, 20. Juni 2013, 17.00 - 20.00 Uhr
Generationenhaus Heslach, Gebrüder-Schmid-Weg 13;
70199 Stuttgart (U-Bahn Haltestelle Erwin- Schöttle-Platz)
Leitung: Susanne Haller (Hospizakademie) und Peter Wißmann(Demenz Support Stuttgart)
Kosten: Es wird kein Unkostenbeitrag erhoben
Anmeldung: Hospiz Stuttgart ; s.haller@hospiz-stuttgart.de
11. April 2013
Gestaltungspreis 2013:
Die Gradmann-Stiftung vergibt traditionell im zweijährigen Turnus einen Preis für die vorbildliche Gestaltung von Wohn- und Pflegeumgebungen für Menschen mit Demenz. Durch den ausgeschriebenen Wettbewerb sollen besonders gelungene Beispiele der Umsetzung des milieutherapeutischen Ansatzes ausgezeichnet werden.
2013 werden Neubauten, Anbauten und größere Umbauten von (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreuten Wohngemeinschaften ausgezeichnet, die in Bezug auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz konzipiert wurden, den milieutherapeutischen Ansatz überzeugend umgesetzt, und den Einfluss der baulichen Umgebung auf Befinden und Verhalten der Bewohner beobachtet und dokumentiert haben. Ein weiterer, wichtiger Fokus der Bewertung liegt auf der gelungenen Einbindung der Einrichtung bzw. ambulant betreuten Wohngemeinschaft in das Gemeinwesen.
Voraussetzung für die Einreichung ist eine Betriebsdauer von mindestens einem Jahr seit Fertigstellung, d.h. mindestens seit Juli 2012.
Es werden in den Kategorien „Neubau“, „Umbau“ und „Ambulant betreute Wohngemeinschaft“ jeweils ein erster Preis und zwei Anerkennungen vergeben. Die Preissumme beträgt insgesamt 16.000 Euro. Die Preisverleihung findet im Rahmen des diesjährigen 7. Gradmann-Kolloquiums im November in Stuttgart statt.
Die erforderlichen Detailinformationen und Dokumente finden Sie hier:
Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen
05. März 2013
demenz 16 - Gefühle
Heft 16 bewegt sich im Spannungsfeld von reflektierender Distanz zu mit der Thematik verbundenen Gefühlswelten einerseits und dem Zulassen, An- und Ernstnehmen von Gefühlen angesichts der Seinsweise Demenz andererseits. Der Beitragsbogen ist weit gespannt: da geht es um Gefühle, die mit dem „Verarbeiten“ der Diagnose verbunden sind und um Empfindungen der Betroffenen wie Trauer und Angst. Natürlich geht es auch um die Gefühle, die Demenz bei Angehörigen und Freunden direkt Betroffener auslösen. Thematisiert wird beispielsweise aber auch, wie es sich anfühlt, wenn Pflege- und Betreuungshandlungen, auf die man angewiesen ist, von einem Roboter vorgenommen werden. Und es geht um Empfindungen wie etwa Ekel, die bei Pflegenden aufwallen (können), obwohl man von sich ja eigentlich erwartet, als Profi „alles im Griff“ zu haben. Und, um ein letztes Beispiel zu nennen: Es geht u.a. auch um das Gefühl der Hilflosigkeit, das einen gerade als Angehöriger, Freundin oder Begleiter/-in angesichts fortschreitender demenzieller Veränderungen bei einem geliebten Menschen immer wieder beschleicht und mit dem wir modernen Menschen unsere vielleicht größten Nöte haben. Schauen Sie rein ins Heft 16 mitsamt der Bausteine und demenz.Leben Hier das Inhaltsverzeichnis als Schmankerl
» Details27. Februar 2013
Wir arbeiten an unserer Zukunft - erste Ideenwerkstatt
Hospiz Stuttgart > und Demenz Support Stuttgart haben sich zusammengetan, um in Stuttgart die Diskussion um zukunftsträchtige Wohn-, Lebens- und Unterstützungskonzepte für die Bürgerinnen und Bürger im Alter und im Falle von Krankheit voranzubringen.
Am 14. März 2013 startet die gemeinsame Arbeit mit der ersten Ideenwerkstatt „Wir arbeiten an unserer Zukunft – was wollen wir im Alter und in der Krankheit?“, die sich dem Thema „Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“ widmet.
Warum dieses Thema?
Auch wer mit demenziellen Veränderungen zu tun hat, möchte nach Möglichkeit weiterhin in einem möglichst alltagsnahen, überschaubaren und familienähnlichem Umfeld leben. Dies entspricht ebenfalls dem Wunsch vieler Angehöriger von demenziell veränderten Menschen. Mit ambulant betreuten Wohngemeinschaften (WG) hat sich dabei in vielen Bundesländern eine gute Alternative zur Versorgung in zumeist großen stationären Institutionen entwickelt und bewährt. Baden-Württemberg bildete in diesem Prozess bisher leider ein Schlusslicht. Die amtierende Landesregierung hat jedoch ihre Absicht erklärt, im Rahmen eines neuen Wohn- und Teilhabegesetzes den Ausbau dieser Wohn- und Betreuungsform zu befördern. Auch im Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) sind neue Unterstützungsmöglichkeiten für Wohngemeinschaften enthalten.
Die Zeit ist also günstig, sich als Bürgerinnen und Bürger sowie als fachlich mit Fragen des Alters befasste Personen intensiver über dieses Thema zu informieren, sich mit ihm ausei-nanderzusetzen und Impulse in Richtung Politik und Verwaltung auszusenden. Mit unserer Veranstaltung wollen wir dafür einen Rahmen bieten.
16.Januar 2013
Ausschreibung
Das Projekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ ist am 1. Januar 2013 mit Förderung der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an den Start gegangen. In diesem Rahmen schreibt Demenz Support Stuttgart einen "Gute Praxis"-Wettbewerb aus. Das Projekt „Was geht!“ setzt den Akzent auf die Freude an Sport und Bewegung und auf den Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe.
Vermutlich existieren bereits zahlreiche Projekte, Initiativen und andere organisierte Angebote, die in ihrer Ausrichtung dem Projekt „Was geht!“ wesensverwandt sind. Diese sollen mit der Ausschreibung identifiziert, gewürdigt und bekannt gemacht werden. Die Blickrichtung liegt dabei auf „Guter Praxis“, dementsprechend können reine Konzepte nicht berücksichtigt werden.
Die Bewerbungsfrist endete am 31. März 2013. Die eingegangenen Unterlagen werden derzeit geprüft und begutachtet. Über die Ergebnisse dieses Prozesses werden wir baldmöglichst Bericht erstatten.
14.12. 2012
Fachtagung: Gute Pflege bei schwerer Demenz
Seit 2006 wird in Deutschland die Versorgungsform Pflegeoase als alternatives Modell der Pflege und Betreuung für Menschen mit einer schweren Demenz mit wissenschaftlicher Begleitung modellhaft erprobt. Zeit für eine Bilanzierung der gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen. Der Fokus liegt auf der Lebensqualität der BewohnerInnen, der Einschätzung von Angehörigen zur Wohnform Pflegeoase und auf der Bewertung dieses Arbeitsplatzes aus Sicht der Mitarbeiterinnen.
Die Tagung richtet sich an Pflegende, Führungskräfte in der Altenpflege, Verantwortliche in der Versorgung von Menschen mit schwerer Demenz, Vertreter/innen der stationären Altenhilfe, Prüfbehörden, Politik und Wissenschaft.
Hier geht es zu den Vorträgen. Die Dokumentation der Tagung wird laufend ergänzt und im Januar fertig gestellt
Dokumentation Tagung Pflegeoase
Näheres zur Buchpublikation finden Sie hier
Pflegeoasen in Deutschland
19. 11. 2012
demenz Nr. 15
In Heft 15 geht es um das „liebe“ (?) Geld und seine facettenreiche Bedeutung überall dort, wo demenzielle Veränderungen ins Leben eines Menschen treten. Thema sind unter anderem die gravierenden finanziellen Umbrüche, die für die betroffene Person und die Familie mit einer Demenz verbunden sind. Aber auch der Umstand, dass es Betroffenen häufig immens wichtig ist, sich „nichts schenken zu lassen“ und sich erkenntlich zeigen zu wollen, ohne dass dabei immer der schnöde Mammon ins Spiel kommt.
Weitere Beiträge befassen sich u.a. mit folgenden Themen: Berufliche Pflege und angemessene Bezahlung * Entgoltene Berufstätigkeit versus unbezahltes Ehrenamt - stimmt das Oppositionspaar?* Welche Einrichtungsgröße „rechnet sich?“ * Finanzielle Benachteiligungen ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. * Wie viel Kosten verursacht Demenz? * Und, äußerst brisant: ein Gespräch über grenzwertiges Finanzgebaren und unmoralische Geldentnahmen im Pflegesektor …
Blättern Sie einfach mal hinein und sehen Sie selbst!
Hier finden Sie die Dokumentation der Stellungnahmen zum Thema
Demenzdörfer und –quartiere
24.09.2012
dess_orientiert 1/2012: Arbeitsplatz Pflegeheim
dess_orientiert richtet den Blick auf den „Arbeitsplatz Pflegeheim“ und die Belastungssituation pflegender MitarbeiterInnen: Wie stellt sich die Arbeitssituation dar? Was belastet am stärksten? Und was hilft MitarbeiterInnen dabei, Was hilft dabei, ihre Energien zu mobilisieren und ihre Arbeit möglichst gut zu verrichten? Anders als gewohnt konzentriert sich diese Ausgabe von dess-orientiert auf die Situation in Deutschland. Wo sich Fragen aufgetan haben, für die noch keine situativ angepassten Antworten vorlagen und –liegen, werden Forschungsarbeiten aus anderen gesellschaftlichen Kontexten einbezogen.
Die aktuelle Ausgabe kann hier
dess-orientiert 1/12 heruntergeladen werden.
22.08.2012
demenz Nr. 14 - Thema Wohnen
demenz-DAS MAGAZIN: Heft 14 befasst sich mit dem Thema Wohnen. Bekanntlich möchte fast jeder im Alter in der vertrauten Umgebung bleiben – so dies irgend möglich ist. Doch zu bestimmen, was Wohnen eigentlich bedeutet und was gegeben sein muss, damit man sich in seiner unmittelbaren Lebensumgebung wohl und „heimelig“ fühlt, ist alles andere als einfach. Kann man, auch als Mitglied der wachsenden Gruppe alleine lebender älterer Menschen, trotz demenzieller Veränderungen in seinem vertrauten Umfeld wohnen bleiben? Welche Wohnformen jenseits etablierter Lösungen wie stationäre Einrichtungen stehen derzeit überhaupt zur Verfügung? Wie stellt sich die Situation ambulant betreuter Wohngruppen für Menschen mit Demenz als häufig diskutierte Alternative aktuell dar? Was macht ein Pflegeheim zu einem Ort, an dem es sich gut leben lässt? Wie sind neue Konzepte und Ideen einzuschätzen, die mit den neuen Zauberformeln „Demenzdörfer“ und „-quartiere“ assoziiert sind? Diesen und vielen anderen Fragen geht die neue Ausgabe nach.
» Details04.07.2012
Neue Broschüre
Im Rahmen des Projekts „Nach der Diagnose“, das in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. durchgeführt und vom Sozialministerium des Landes gefördert wird, ist die Broschüre „Gemeinsam nachdenken, vor Ort handeln“ entstanden. Sie stellt die Frage nach Unterstützungs- und Hilfemöglichkeiten für Menschen mit Gedächtnisproblemen bzw. nach einer erfolgten Demenzdiagnose. Um Anregungen für ein Handeln vor Ort zu geben, werden exemplarisch neuere Aktivitäten der Projektpartner in diesem Bereich vorgestellt. Die Broschüre kann hier Gemeinsam nachdenken. vor Ort handeln heruntergeladen werden.
Einen kurzen Bericht zu einer Impuls- und Bilanzwerkstatt, auf der die Studie "Nach der Diagnose" vorgestellt und über den Stand des Projekts berichtet wurde, finden Sie hier
Bericht Impuls- und Bilanzwerkstatt


