Aktuelle Meldungen

demenz Heft 32

21. März 2017

demenz Heft 32

Etwa 17 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben heute in Deutschland; 11,5 Millionen von ihnen verfügen über unmittelbare Migrationserfahrungen (1. Generation). Innerhalb dieser Personengruppe sind 1,8 Millionen über 60 Jahre alt – Tendenz steigend. Aus dem Zusammenspiel von höherem Lebensalter, dann wahrscheinlicher auftretenden kognitiven bzw. demenziellen Beeinträchtigungen und Migrationserfahrungen ergeben sich eine ganze Reihe besonderer Herausforderungen und Probleme. Die neue Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN ist verschiedensten Themenstellungen in persönlichen Gesprächen und Begegnungen nachgegangen, hat auf diese Personengruppe zugeschnittene besondere Einrichtungen und Projekte besucht und den aktuellen Wissenstand zum Thema ermittelt. Entstanden ist ein – hoffentlich – spannendes Heft, zu dessen Lektüre wir herzlich einladen.

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In Concert  am 12. April: Mein Name Ist Nase rockt Flensburg

CD REMINITENZ

In Concert am 12. April: Mein Name Ist Nase rockt Flensburg

Der Flensburger Rapper Mattan Köster alias Mein Name ist Nase ist in heimischen Gefilden mit seinem Debutalbum REMINITENZ unterwegs. Am 12. April 2017 präsentiert Mein Name ist Nase erstmals einen Großteil der Songs aus dem Album live in der Kulturwerkstatt Kühlhaus in Flensburg. Unterstützt wird er dabei von den Sängern und Sängerinnen von Voice of Joy sowie Lynn & Levke. Voice of Joy ist ein an der Flensburger Universität gegründeter afrikanischer Gospelchor. Mit zahlreichen Auftritten in Flensburg und Umgebung hat sich der Chor im norddeutschen Raum bereits einen Namen gemacht. Darum gilt für alle Musik- und Themeninteressierte im Hohen Norden: Den Termin in Flensburg am 12. 04. um 19:30 (Einlass: 19:00 Uhr) unbedingt vormerken!

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KuKuK - Runde 2

29. November 2016

KuKuK - Runde 2

Bereits zum zweiten Mal kamen im September auf Einladung von Demenz Support Stuttgart (dess) Künstlerinnen und Künstler sowie Demenzbetroffene zu einem KuKuK-Workshop zusammen. KuKuK: soll heißen Kunst, Kultur und Kreativität. Standen beim ersten Workshop im April diesen Jahres das gegenseitige Kennenlernen und ein Brainstorming zu möglichen gemeinsamen Projekten im Vordergrund, wurde dieses Mal zielgerichtet an zwei Projektvorhaben gearbeitet.

Zum einen geht es dabei um Aktivitäten, bei denen Naturerleben und Kultur miteinander verbunden werden. Zum anderen wurde ein mediales Projekt entwickelt, das Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen die Möglichkeit geben soll, sich in der Öffentlichkeit zu artikulieren und in Diskussionsprozesse einzubringen. Beide Projekte sollen in den nächsten Monaten aktiv angegangen werden.

Mit KuKuK geht Demenz Support (dess) weitere Schritte auf dem Weg, Artikulations- und Partizipationsformen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu finden und zugänglich zu machen. Die beiden Workshops und die daraus entwickelten Projekte zeigen, dass ein gemeinsames Tun von Menschen mit und ohne Handicaps möglich und für alle Beteiligten gewinnbringend ist. Allerdings bedarf es dazu phantasievoller und neuer Arbeitsformen – die es leider noch viel zu wenig gibt!

Die KuKuK-Workshops stehen für solch neuen Arbeitsformen. Im Rahmen der für das erste Quartal 2017 angekündigten Buchveröffentlichung „Beteiligtsein von Menschen mit Demenz – Praxisbeispiele und Impulse“ werden neben einer Reihe anderer Praxisbeispiele daher auch die KuKuK-Workshops dargestellt. Ein innovatives kulturelles Projekt der Zusammenarbeit von Demenzbetroffenen und Künstlern hat übrigens schon das Licht der Welt erblickt: die CD „REMINITENZ“ und das dazugehörige Video „Ich bereue nichts“ (siehe die Infos auf dieser Webseite).

KuKuK wurde von der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung und von der Bürgerstiftung Stuttgart gefördert.

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demenz Heft 31

22. November 2016

demenz Heft 31

Erotik. „Ja, sind die jetzt völlig übergeschnappt? Wie kann man an so etwas denken, geschweige denn, das Wort in den Mund nehmen, wenn man es mit Demenz zu tun hat“ Etwas Ähnliches mag dem einen oder anderen Leser, der einen oder anderen Leserin von demenz-DAS MAGAZIN beim Anblick des neuen Covers vielleicht schon durch den Kopf geschossen sein ....

Im Team von Demenz Support haben wir uns unsere Gedanken gemacht und auch mit einer gewissen Leidenschaft darüber gestritten, was es denn mit der Erotik (im Alter, mit und ohne Beeinträchtigungen, überhaupt) auf sich hat ... Einerseits war da die Erfahrung, dass man auf den Spuren dieser Vorstellung allzu leicht ins Fahrwasser von Sexualität und Sex gerät, wenn nicht gar in Richtung Pornografie abdriftet. Was, so ein Standpunkt, eben so gar nicht das ist, worum es bei Erotik geht. Erotik – das hat viel mit feinsinnigen, teils schwer aussprechlichen, zerbrechlichen und flüchtigen Erfahrungen zu tun. Die einem etwas von dem nahebringen, ein Hauch von dem spüren lassen, was sich nicht mit einem eindeutigen Stempel versehen und in konventionelles Denken und Fühlen pressen lässt.

demenz-DAS MAGAZIN hat sich also auf die Fährte der Erotik und des Erotischen begeben. Und diese in der Musik gestreift und sie mit der Gruppe dementi berührt. Es ist ihren sehr unterschiedlichen Schattierungen im Alltag eines Pflegeheims nachgegangen und hat Überlegungen über Aspekte wie Sehnsüchte, Berührung, Ästhetik und Schönheitsideale und all das angestellt, was wir an Vorstellungen mit uns herumtragen, die mitbestimmen, ob wir etwas als erotisch wahrnehmen bzw. den Mut haben, eine solche Wahrnehmung zuzulassen.

Erotik – wahrhaftig ein prickelndes Thema. Eines, das uns trotz aller Kümmernisse, Beeinträchtigungen, Schwächen in die Nähe dessen katapultieren kann, was am Leben immer wieder tief berührt – egal in welchem Alter und unter welchen physischen und psychischen Vorzeichen.

Schauen Sie hinein ins neue Heft von demenz und lesen Sie selbst, was die Autorinnen und Autoren aus der Thematik gemacht haben.

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Hat Mama Demenz?

18. Oktober 2016

Hat Mama Demenz?

Ein Heft über älter werdende Menschen mit Demenz. In leichter Sprache.

Nach wie vor lebt ein großer Teil älterer Menschen mit Lernschwierigkeiten in einem gemeinsamen Haushalt mit den hochaltrigen Eltern – zumeist bei der Mutter. Wenn bei einem Elternteil dann Demenzsymptome auftreten, drohen das Zusammenleben und der Alltag aus den Fugen zu geraten. Menschen mit Lernschwierigkeiten sehen sich nach und nach mit der Rolle und den Aufgaben eines pflegenden Angehörigen konfrontiert und fühlen sich belastet, häufig auch überfordert. Für die Person mit Lernschwierigkeiten ist es oftmals schwer, die Verhaltensveränderungen der Mutter oder des Vaters mit einer Demenz in Zusammenhang zu bringen und zu verstehen. Die Broschüre „Hat Mama Demenz?“ richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten und zeigt auf, was eine Demenz für die betroffene Person bedeutet, welche Unterstützung gegeben werden kann und wie man sich Hilfe holen kann.
Das Heft kann kostenfrei bezogen werden über: BMFSFJ: Publikationen

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KuKuK:

30. Mai 2016

KuKuK:

„Damit hatte ich nicht gerechnet!“ So das Fazit einer Schauspielerin am Ende eines Tagesworkshops der besonderen Art. Eingeladen hatten Demenz Support Stuttgart gGmbH und die ZAV-Künstlervermittlung Stuttgart. Gekommen waren Schauspieler, Tänzer, Variete-Künstler, Sänger, ein Travestie-Künstler und ein Rap-Musiker. Wie in der Kunst mit dem Phänomen umgehen, dass in der Gesellschaft des langen Lebens auch immer mehr Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Gedächtnisprobleme, Demenz…) leben? So lautete die Ausgangsfrage.
Ebenso wie die bereits erwähnte Schauspielerin hatten wohl auch die anderen Künstler mit Vorträgen und Sachinputs der Gastgeber gerechnet. Doch es erwartete sie etwas anderes. Unter den Teilnehmenden waren nämlich auch mehrere Experten in eigener Sache: Menschen, die mit kognitiven Veränderungen leben und eine Demenzdiagnose haben. Aus dieser Konstellation heraus wurden dann auch keine Vorträge geboten; vielmehr begaben sich Künstler und Demenzbetroffene in einen Austausch, der von sensiblem Zuhören und aufeinander Eingehen geprägt war.
Für alle Beteiligten war dies eine ungewohnte Erfahrung, die als große Bereicherung empfunden wurde. Am Ende des Tages standen zahlreiche Projektideen im Raum: keine Aktivitäten, bei denen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen nur Konsumenten sind, sondern solche, an denen sie aktiv mitwirken. Ein erstes musikalisches Projekt ist bereits in Arbeit, andere Ideen aus dem Workshop werden weiter bearbeitet und verfolgt. Man darf gespannt sein!
Das Projekt KuKuK wird von der Erich und Liselotte Gradmann Stiftung und von der Bürgerstiftung Stuttgart gefördert.

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demenz Heft 29

2. Juni 2016

demenz Heft 29

Wo, würden Sie sagen, gehören Sie hin? Wo fühlen Sie sich wohl, „am richtigen Platz“, daheim und zugehörig? Vermutlich genau dort, wo Sie sich ihr Leben eingerichtet haben und wohl fühlen. Genau an diesem Ort, in diesem Stadt- oder Ortsteil möchten die meisten auch dann wohnen bleiben, wenn es mit den Jahren schwieriger wird, die alltäglichen Anforderungen des Lebens zu bewältigen.
Wie also müssen unsere Wohn- und Lebensorte aussehen und beschaffen sein, was genau muss sich verändern, damit wir im Alter und im Falle auftretender körperlicher und kognitiver Beeinträchtigungen dort wohnen bleiben können, wo wir uns wohl fühlen und unser Leben weiter leben möchten? Die Beiträge der neu erschienen Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN befassen sich mit ganz unterschiedlichen Facetten dieser Frage. Schauen Sie doch einmal rein in die neue Ausgabe und lassen Sie sich zum Nachdenken anregen (man wird schneller älter, als man denkt …)

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Gute Praxis Preis 2015 verliehen

18. März 2016

Gute Praxis Preis 2015 verliehen

Eine anhaltend hohe Zahl an Einreichungen – und vier Mal großes Lob!
Im Rahmen der Tagung VIELBEWEGT am 3./4. März fand auch die Gute Praxis Ausschreibung 2015 zum Thema Sport, Bewegung und Demenz mit einer Ehrung der herausragendsten Einreichungen ihren krönenden Abschluss. Auf den bundesweiten Beteiligungsaufruf waren insgesamt 55 Bewerbungen bei Demenz Support Stuttgart eingegangen. Damit stieß die neue Ausschreibungsrunde auf ebenso große Resonanz wie die erste Auslobung im Jahr 2013.
Bei ihrer Bewertung orientierte sich die Jury u.a. an folgenden Kriterien: Einlösung des „Tandem-Prinzips“ (für das Angebot tun sich Partner aus den Bereichen Sport/Bewegung und Demenz/Soziales zusammen); Ausrichtung auf die Leitidee der Teilhabe; Orientierung an / Einbeziehung von Personen mit Demenz; Schlüssigkeit des Konzepts sowie Praxiserfahrung. Es wurden ein Sonderpreis sowie drei gleichrangig eingestufte Auszeichnungen vergeben.
Den Sonderpreis erhielt das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt (Bayern), das sich für das Angebot MIT und FIT mit der Stadt, dem Seniorenbeirat, der Fachstelle für pflegende Angehörige und einem Sportverein zusammengetan hatte. Beispielgebend erschien insbesondere die gelungene Umsetzung des Prinzips der Bürgerbeteiligung: Die Idee eines Haßfurter Bürgers, die gemeinschaftliche Nutzung eines Bewegungsparcours auf den Weg zu bringen, wurde vom Mehrgenerationenhaus aufgegriffen. Gemeinsam entwickelte man hierzu Ideen und setzte sie um. Als offenes Angebot eröffnet „MIT und FIT“ allen Menschen Möglichkeiten der Teilhabe – egal, ob bei ihnen kognitive Einschränkungen vorhanden sind oder nicht.
Moment: motorisches und mentales Training – so heißt eine Angebotsform, die von der Bildungsakademie des Landsportbundes Hessen gemeinsam mit der Diakonie Hessen konzipiert und auf den Weg gebracht wurde. Eines von vielen Qualitätskriterien ist hier die Transferorientierung: mit dem auf Tauglichkeit geprüften Konzept sind mittlerweile 15 moment-Gruppen aktiv. Besonders gewürdigt wurde auch die erfolgreich umgesetzte nachhaltige Entwicklung des Ansatzes von einem Modellprojekt hin zum Regelangebot.
„Lebensfreude durch Bewegung und Spaß erhalten“ – so lautet der Titel eines Angebots, das vom Generationentreff Enger (Nordrhein-Westfalen) u.a. gemeinsam mit einem Sportpark auf den Weg gebracht worden ist. Eine bürgerschaftliche Initiative übernimmt als Initiatorin und Organisatorin Verantwortung für Mitbürgerinnen und Mitbürger und kooperiert mit einem ortsansässigen Sportpark. Das offene Bewegungs-Angebot spricht nicht nur Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an, sondern auch solche mit anderen Behinderungen und prinzipiell alle Bürgerinnen und Bürger. Vorbildlich erscheint auch der gewählte, sehr ‚niedrigschwellige‘ Zugang – jeder kann jederzeit einsteigen bzw. mitmachen.
Die vierte ausgezeichnete Initiative kommt aus dem Hohen Norden: Zusammen mit dem Forum Pflegegesellschaft und dem Landessportverband Schleswig-Holstein hat das Kompetenzzentrum des Landes Schleswig-Holstein „Alter in Bewegung“ – Bewegungsangebote für Menschen mit und ohne Demenz auf den Weg gebracht. Achtzehn häusliche Pflegedienste haben sich mit örtlichen Sportvereinen zusammengeschlossen, um Bewegungsangebote für Menschen mit und ohne Demenz umzusetzen. Dies schafft u.a. die Möglichkeit einer großen Verbreitung und bietet das Potenzial, ein Netzwerk aus wohnortnahen Bewegungsgruppen zu entwickeln und eine große Zahl von Menschen, die in ihrer Häuslichkeit leben und Unterstützung benötigen, Bewegung und Teilhabe zu ermöglichen. Beispielgebend auch die inklusive Ausrichtung: im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen pflegebedürftige Menschen mit und ohne Demenz und deren Angehörige.
Demenz Support Stuttgart gratuliert nochmals allen Preisträgern und wünscht den Angeboten eine große Nachhaltigkeit wie auch viele kluge und phantasievolle Nacheiferer!

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Sport, Bewegung & Demenz:

21. März 2016

Sport, Bewegung & Demenz:

Bewegung und Sport halten eine breite Vielfalt an Chancen dafür bereit, ein gutes Miteinander von Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen bzw. Demenz auf den Weg zu bringen und zu verwirklichen. Dies ist eine der zentralen Botschaften aus dem Entwicklungsprojekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“, das auf der Tagung VIELBEWEGT die währen der dreijährigen Laufzeit gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse vorstellte. Neben dem u.a. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekt waren eine ganze Reihe weiterer Sport- und Bewegungsinitiativen und -projekte bei VIELSTIMMIG vertreten, die Menschen mit Demenz ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen und den Akzent auf die Schaffung von Teilhabechancen setzen. In den Workshops, Plenumsveranstaltungen und bei zahlreichen Gesprächsgelegenheiten dazwischen, am Rande und am Abend kamen auch diejenigen zu Wort, die mit dem Handicap demenzieller Veränderungen leben.

Die mit der Tagung verfolgten Ziele konnten erfolgreich umgesetzt werden: VIELBEWEGT brachte Aktive und Entscheider aus der Welt des Sports und der Bewegung mit solchen aus dem Sozialbereich und der sogenannten „Altenhilfe“ zusammen. Erfahrungen aus den anwesenden Projekten zeigen: gute Voraussetzungen für Sport- und Bewegungsangebote, die Menschen mit Demenz berücksichtigen und einbeziehen, sind insbesondere dann gegeben, wenn Verantwortliche aus beiden Bereichen vor Ort ihr Know-how und ihre Kompetenzen zusammenbringen. Ein solches Miteinander setzt jedoch die Bereitschaft voraus, sich auf den jeweils anderen Bereich einzulassen und sich auf einen Prozess des miteinander und voneinander Lernens einzulassen. Auf der Tagung waren sich die vertretenen Projekte darüber einig, dass man in dieser Hinsicht positive Erfahrungen gemacht hat. Hieran gelte es anzuknüpfen und zur Nachahmung anzuregen.

Impulse setzen und neue Initiativen anstiften lautete ein weiteres Ziel der Veranstalter. Umgesetzt wurde dies u.a. durch Präsentation und Austausch bei einem „Projektparcours“ wie auch durch das gemeinsame Arbeiten in den Workshops. Anstiftung zur Nachahmung war auch das Motiv für den im Rahmen der Abendveranstaltung vergebenen „Gute Praxis Preis“. Der im vergangenen Jahr bundesweit ausgeschriebene Preis wurde gleichrangig an drei Angebote vergeben; ein viertes wurde mit einer gesonderten Würdigung bedacht. Als Preisträger erkoren wurden zwei in den Reihen des bürgerschaftlichen Engagements entwickelte Initiativen aus Nordrhein-Westfalen (Gemeinde Enger) und Bayern (Gemeinde Haßfurt) sowie zwei jeweils auf Landesebene von Partnern aus den Bereichen Sport/Soziales lancierte, aber jeweils konkret von Akteuren vor Ort umgesetzte Initiativen. Bei den beiden letzteren handelt es sich um die vom Landessportbund Hessen und der Diakonie Hessen angestoßenen moment-Gruppen (motorisches und mentales Training) und die vom Kompetenz-Zentrum des Landes Schleswig-Holstein, dem dortigen Forum Pflegegesellschaft sowie dem Sportverband des Landes auf den Weg gebrachte Initiative „Alter in Bewegung“.

VIELBEWEGT wurde durch Projektträger Demenz Support Stuttgart gGmbH in Kooperation mit dem Verein "Leben mit Demenz" - Alzheimergesellschaft Kreis Minden-Lübbecke organisiert und ausgerichtet.

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Aktuelle Ausgabe des Magazins demenz

08. Januar 2016

Aktuelle Ausgabe des Magazins demenz

Ein Doppelheft zu einer großen Hoffnung insbesondere mit Blick auf konkrete Möglichkeiten der Erleichterung und Unterstützung des Lebens und Umgangs mit Demenz. Ganz der Ausrichtung des Magazins entsprechend setzt das Heft einen Akzent auf bislang gemachte praktische Erfahrungen mit vorhandenen Hilfsmitteln und technischen Systemen. Wir immer besonders wichtig: die Sichtweisen, Überlegungen, Bedenken und Wünsche der umittelbar Betroffenen selbst. Auch die stärker reflektierenden und gestaltenden Seiten kommen keineswegs zu kurz: Technik-Ethiker, Forscher und Entwickler geben Einblick in ihre Positionen, Herangehensweisen und Einschätzungen. Ergänzt wird das breite Beitragsspektrum schließlich um den Produktkatalog „Technische Unterstützung bei Demenz. Fokus eigene Häuslichkeit.“ Der Produktkatalog wurde bislang über unsere Website angeboten. Die Integration des Katalogs in die aktuelle Doppelausgabe nimmt einen vielfach geäußerten Wunsch nach einer Printausgabe dieses bislang rein virtuell über diese Website vertriebenen Nachschlagewerkes auf. Ein Blick in die neue Ausgabe lohnt allemal!

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