27. Februar 2018

demenz Heft 36

Wer denkt bei Demenz schon an Kinder? Es ist vielleicht nicht der erste Gedanke und doch gibt es viele Berührungspunkte: Viele Menschen mit Demenz leben in Familien, zu denen auch Kinder, Enkelkinder oder Urenkel gehören. Was heißt es für sie, damit konfrontiert zu werden?

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die pflegende Angehörige sind. Neben Schule, Ausbildung oder Studium umsorgen sie ein pflegebedürftiges Familienmitglied. Oft fühlen sich die jungen Menschen mit dieser Aufgabe alleingelassen, weil das Unterstützungssystem nicht auf sie eingestellt ist.

Sehr schmerzhaft kann auch die Diagnose einer sogenannten Kinderdemenz sein. Wenn ein siebenjähriges Kind eine Demenz entwickelt, ist Aufklärung besonders wichtig, um die Zeit der Diagnosestellung zu verkürzen.

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