Laufende Projekte im Arbeitsfeld "Teilhabe und Gesellschaft"

Nach der Diagnose

Welche Art von Unterstützung benötigen Menschen, wenn Sie die Diagnose Demenz erhalten haben?

Dieser Frage geht Demenz Support Stuttgart gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg in einer vom Land Baden-Württemberg geförderten Studie nach (Laufzeit: Oktober 2010 – Oktober 2012).

Die üblichen Vorgehensweisen aufbrechend werden nicht Vertreter der Sozial- und Gesundheitsberufe, sondern die Betroffenen selbst befragt. Ziel ist es, Erkenntnisse über den spezifischen Bedarf an Unterstützung in der schwierigen Situation nach der Diagnosestellung zu gewinnen und diesen Bedarf in Beziehung zu den tatsächlich vorhandenen oder von den Studienteilnehmern in Anspruch genommenen Hilfen zu setzen.

Die Erkenntnisse aus den qualitativen Interviews mit Betroffenen werden in Handlungsempfehlungen für die Kommunen einfließen und modellhaft in einem Landkreis umgesetzt.

Ansprechpartner: Falko Piest, Peter Wißmann


Aufbau eines Netzwerks "Subjektorientierte Demenzforschung"

Die Veranstaltung "Stimmig! Menschen mit Demenz bringen sich ein" bot Gelegenheit, sich mit dem Erfordernis auseinanderzusetzen, Forschungsanstrengungen zu forcieren, welche die Person, den von einer Demenz betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellen. Eine derartige Forschungsrichtung muss sich u.a. näher mit Fragen nach der ethischen Vertretbarkeit bestimmter Vorgehensweisen und Methoden befassen, die Erarbeitung von Erkenntnissen über die Sichtweisen und Bedürfnisse der Betroffenen über den Verlauf eines demenziellen Veränderungsprozesses hinweg vorantreiben wie auch mit ihren Erkenntnissen Grundlagen für die Entwicklung von Methoden und Techniken zur Unterstützung der Kommunikation schaffen.

Die anstehende Aufgabe lautet, qualitativ und subjektorientiert ausgerichtete Ansätze miteinander in Kontakt zu bringen mit dem Ziel, ein entsprechendes Netzwerk für eine auf den Menschen, die betroffene Person fokussierte Forschung zu stärken. Im Jahr 2011 soll ein Workshop einen ersten Kreis Interessierter zu einem vertieften Austausch und der Beratung weiterer Schritte zusammenbringen.

Ansprechpartner: Beate Radzey, Gabriele Kreutzner


Ratgeber "Auf dem Weg mit Alzheimer"

Wie geht es weiter mit einer Diagnose Demenz oder Alzheimer? Diese Frage will der Ratgeber „Auf dem Weg mit Alzheimer“ beantworten helfen. Christian Zimmermann lebt seit mehreren Jahren mit der Diagnose „Demenz vom Typ Alzheimer". Gemeinsam mit Peter Wißmann, Geschäftsführer von Demenz Support Stuttgart, gibt er in diesem Buch seine Erfahrungen weiter. Da es bei Demenz keine Patentrezepte gibt, bringen die beiden Autoren nicht nur ihr eigenes, ganz unterschiedliches Wissen ein, sondern lassen auch andere sachkundige Menschen – mit und ohne Demenz – ausführlich zu Wort kommen.

Das Buch wendet sich an Menschen, die mit der Diagnose Alzheimer oder einer anderen Demenz leben müssen. Es will aber auch diejenigen ansprechen, die kognitive Veränderungen, etwa bei den Gedächtnisleistungen, an sich bemerken und sich fragen, was dies für ihr Leben bedeutet oder künftig bedeuten kann. Betroffene, Angehörige, berufliche Helfer und viele andere finden in diesem Ratgeber wertvolle Informationen, Anregungen und Ermutigungen aus erster Hand.

Das Buch ist im Oktober 2011 erschienen. Hier geht es zur Bestellung


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