Zentrale Fragen im Arbeitsfeld „Interaktion mit allen Sinnen“ sind:

  • Wie kann ein auf eine bestimmte Form verbaler Sprache reduziertes Verständnis von Kommmunikation in der Begleitung von Menschen mit Demenz (und auch allgemein) aufgelöst werden?
  • Welche leib- und sinnesorientierten Zugangswege und Formen der Interaktion können von den Begleitern und Pflegenden erschlossen und erlernt werden?
  • Wie können Menschen mit Demenz verstärkt Angebote leib- und sinnesorientierter Artikulationsmöglichkeiten gemacht werden?

Demenz Support Stuttgart will dazu beitragen, dass

  • mehr Wissen über und mehr Sensibilität für demenziell bedingte Veränderungen in der sprachlichen Kommunikation von Menschen mit einer Demenz in die Praxis der Pflege und Betreuung gelangt
  • mehr Phantasie in die Kommunikation mit Menschen mit Demenz Einzug hält und auch ungewohnte Mittel in der Praxis erprobt werden, um den Bedürfnissen und Wünschen der Betroffenen entsprechen zu können
  • daran weiter geforscht und gearbeitet wird, andere als sprachliche Formen des Handelns (wie etwa Verhalten) als potentiell bedeutungsvolles Mitteilen zu deuten und darauf entsprechend zu reagieren
  • in der Praxis vermehrt Anstrengungen unternommen werden, Menschen mit Demenz andere als sprachliche Formen symbolischen Handelns bzw. in den Ausdruck Gehens anzubieten.

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