Zentrale Fragen im Arbeitsfeld „Teilhabe und Gesellschaft“ sind u.a.:

  • Wie können wir Gemeinwesen schaffen, in denen Akzeptanz und Einbezogensein von Menschen mit Demenz gelebte Wirklichkeit sind?
  • Welche Wege können wir beschreiten, um auch in der breiten Wahrnehmung den Blick zu schärfen für die Mechanismen, Einstellungen und Handlungen, die Menschen mit Demenz behindern, statt sie ihren Wünschen und Möglichkeiten entsprechend einzubeziehen?
  • Wie können wir sie als Bürgerinnen und Bürger und als Teil unseres Gemeinwesens in den Blick rücken?
  • Welche stützenden und fördernden Strukturen benötigen wir dafür auf lokaler Ebene?

Demenz Support Stuttgart will dazu beitragen, dass

  • sich in der öffentlichen Wahrnehmung von Demenz ein aufgeklärtes Bild durchsetzt und eine Auseinandersetzung mit jenen Abwehrmechanismen und Ängsten stattfindet, die zu Ausgrenzung und Stigmatisierung führen;
  • Demenz zu einem Thema der ganzen Gesellschaft gemacht wird. Hierzu beitragen können die Betroffenen selbst, ihre Angehörigen und Begleiter, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus allen Bereichen der Gesellschaft, professionelle Helfer aus allen Disziplinen sowie Verantwortungsträger aus Politik und Verwaltung;
  • Menschen mit Demenz sich und ihre Positionen zunehmend selbst artikulieren und sich Formen der Selbstvertretung schaffen;
  • auch in der Forschung eine Umorientierung stärker hin zu Themen stattfindet, die Demenz als soziales Phänomen aufgreifen und insbesondere auch die Erfahrungen und Bedürfnisse von Menschen mit Demenz fokussieren und aktiv einbeziehen;
  • die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für ein Gemeinwesen analysiert, beschrieben und geschaffen werden, in dem man mit und ohne Demenz gut leben kann.

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