2013

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Modellprojekt DemOS

DemOS (Demenz - Organisation - Selbstpflege) wurde im Rahmen des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen gefördert und durchgeführt.

DemOS greift mit der demographischen Entwicklung einhergehende Veränderungen in der Pflege auf. Schon heute liegt der Schwerpunkt der pflegerischen Arbeit in stationären Pflegeeinrichtungen auf der Pflege von Menschen mit einer Demenz. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was für die Pflege der Pflegenden von Menschen mit Demenz getan werden kann.

Ausführlichere Informationen bietet die Internetpräsenz des Projekts unter
www.modellprojekt-demos.de

Die Vorträge der Abschlussveranstaltung am 6.11. 2012 in Stuttgart finden Sie hier


2012

Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung

Ein Projekt in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Projektbeschreibung : Die Einrichtungen der Behindertenhilfe sehen sich zunehmend mit der Frage der lebensalteradäquaten Begleitung und Versorgung von Menschen mit Behinderung konfrontiert. In diesem Zusammenhang ist die Frage, wie Menschen mit geistiger Behinderung und Demenzsymptomen angemessen begleitet und betreut werden können für viele Einrichtungen der Behindertenhilfe zwar immer noch relativ neu, gleichwohl aber höchst relevant. Der Austausch unter den Einrichtungen der Behindertenhilfe ist zu dieser Thematik aber noch als eher rudimentär einzustufen. Da sich die demographische Entwicklung der Population von Menschen mit Behinderung in Deutschland deutlich von der in anderen Staaten unterscheidet, ist allerdings zu erwarten, dass international bereits mehr Erfahrungen zu diesem Thema existieren. Vor diesem Hintergrund befasst sich das Projekt mit nationalen und internationalen Erfahrungen zu den Herausforderungen und Möglichkeiten, Menschen mit geistiger Behinderung und Demenzsymptomen angemessen zu begleiten.

Da spezifische Lösungen vor allem in Abstimmung mit Einrichtungen der Behindertenhilfe entwickelt werden müssen, sollen Ergebnisse einer nationalen und internationalen Recherche zusammengetragen und diskutiert werden. Mögliche Lösungswege müssen hierbei sorgfältig auf ihre Effektivität und Praxistauglichkeit untersucht werden. Im Zentrum des gesamten Forschungsvorhabens steht zudem eine multiperspektivische Bearbeitung der Thematik, die die berechtigten Interessen und durchaus unterschiedlichen Sichtweisen von Politik, Einrichtung(sleitung)en, Fachkräften sowie Betroffenen bzw. ihren Angehörigen gleichermaßen berücksichtigen soll.

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Meyer, Prof. Dr. Klaus Grunwald, Christina Kuhn, M.A.

Gefördert durch : Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (Referat 34 - Pflege und Seniorenpolitik)

Laufzeit : 01.02. 2011 bis 31.03.2012

Mitarbeiterinnen : Christine Striffler; Anna Voss; Holli Wallace

Projektergebnisse, Wissenstransfer:
Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung. Eine empirische Bestandsaufnahme.
Klaus Grunwald, Christina Kuhn, Thomas Meyer und Anna Voss. Klinkhardt: 2012.
244 Seiten, ISBN: 978-3-7815-1888-9.


2009

LEONARDO-Projekt: Interactive Learning and Caring in Community (ILAC)

Im Oktober 2007 startete ein insgesamt auf zwei Jahre angelegtes Projekt mit dem Titel "Interactive Learning and Caring in Community". Demenz Support Stuttgart entwickelte hier mit Partnern aus Italien, Polen, Slowenien und Deutschland (Bremen) ein Qualifizierungsprogramm für die ambulante Begleitung von Menschen mit Demenz. Angehörige, Profis und bürgerschaftlich Engagierte konnten in diesem Rahmen "interaktiv" mit- und voneinander lernen.


2008

Studie "Sterben in ambulanten Wohngemeinschaften"

In Kooperation mit dem Institut für Innovation und Beratung an der Evangelischen Hochschule Berlin führte Demenz Support Stuttgart eine Studie zum Thema "Sterben in ambulanten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz" durch. Hierzu wurden die Daten von Sterbefällen aus einer größeren Anzahl ambulant betreuter Wohngruppen systematisch erhoben und ausgewertet. In qualitativen Interviews mit Pflegekräften und mit Verantwortlichen (aus unterschiedlichen Bundesländern) konnten vertiefte Informationen gewonnen werden.

Projektbeteiligte : Peter Wißmann (Demenz Support Stuttgart); Prof. Dr. Peter Sauer (Evangelische Hochschule Berlin, Institut für Innovation und Beratung).


Ergebnisse des Projekts sind u.a., veröffentlicht als: Wißmann, P.; Sauer, P. (2009): Sterben in ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz.: "Aktiv für Demenzkranke" Referate auf dem 5. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz. Erfurt 9.-11. Oktober 2008. Berlin: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., 337-342.

Den Artikel können Sie hier einsehen


2007

Kooperationsprojekt "Einführung von Haus- und Wohngemeinschaften"

Kooperationsprojekt mit dem Diakonischen Werk Württemberg e.V. und dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. zur Einführung von Haus- und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Das Projekt gliederte sich in drei Phasen: Informationsphase (1), Projektphase (2) und Auswertungsphase (3). Demenz Support Stuttgart erarbeitete inhaltliche Aspekte der Wohnformen (1), begleitete mehrere Einrichtungen konzeptionell (2) und wertete den Prozess aus (3).

Die Projektergebnisse sind in einem Abschlussbericht zusammengefasst. [Details]


2004

Prozessbegleitung im Haus Wäckerling, Uetikon (Schweiz)

Demenz Support Stuttgart hat das Haus Wäckerling bei der Einführung von fünf Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz beraten und diesen Prozess mit praxisnahen, maßgeschneiderten Qualifizierungsangeboten für das Pflegepersonal begleitet.



Demenz Support Stuttgart gGmbH / arbeitsfelder / weitere_projekte / abgeschlossen / [ Abgeschlossene Projekte der Demenz Support Stuttgart außerhalb der zentralen Arbeitsfelder ]