Eine Kommune macht sich technikfit

Aufbau einer vernetzten und selbstorganisierten Beratungsstruktur zu technischen Hilfen im Alter als kommunaler Interventionsbaustein: Prozessbegleitung und Evaluation.

Was ist das Ziel? Eine Kommune soll befähigt werden, ihre älteren BürgerInnen selbstorganisiert und bedarfsgerecht zu der Frage zu beraten, welche Möglichkeiten der technischen Unterstützung es gibt, um so lang wie möglich in der eigenen Häuslichkeit verbleiben zu können und wie entsprechende assistierende Technologien im Privathaushalt eingesetzt werden können.

Die Technikberatung als Baustein in der Gesamt-Unterstützungsstrategie und die Begleitung der Techniknutzer soll dabei durch die in der Kommune vorhandenen Akteure im sozialen Netz erfolgen, die für diese Aufgabe entsprechend qualifiziert und in der Umsetzungsphase fachlich-inhaltlich begleitet werden.

Im Zuge der Prozessevaluation wird das erarbeitete kommunale System der Technikberatung fortlaufend bewertet - und zwar sowohl auf Seiten der Techniknutzer als auch auf Seiten der Netzwerker. Zum anderen fließen die Ergebnisse ins Netzwerk zurück und dienen der sukzessiven Optimierung des Beratungssystems.


Das Projekt umfasst vier Bausteine:

  • Baustein 1: Wissensvermittlung
  • Baustein 2: Technikberatung und Einsatz technischer Hilfen in 15-20 Haushalten unter realen Bedingungen
  • Baustein 3: Prozessbegleitung und Evaluation
  • Baustein 4: Transfer der Ergebnisse

Wissens- und Erfahrungstransfer: Projektdokumentation; modularer Leitfaden zur Technikberatung; Qualifizierungsmaterialien als Handlungshilfen für andere Kommunen.


Ansprechpartnerinnen: Beate Radzey (Projektleitung, Qualifizierung); Dr. Martina Seiler (Evaluation)


Projektlaufzeit: Januar 2014 - Dezember 2016


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