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Hat Mama Demenz?

18. Oktober 2016

Hat Mama Demenz?

Ein Heft über älter werdende Menschen mit Demenz. In leichter Sprache.

Nach wie vor lebt ein großer Teil älterer Menschen mit Lernschwierigkeiten in einem gemeinsamen Haushalt mit den hochaltrigen Eltern – zumeist bei der Mutter. Wenn bei einem Elternteil dann Demenzsymptome auftreten, drohen das Zusammenleben und der Alltag aus den Fugen zu geraten. Menschen mit Lernschwierigkeiten sehen sich nach und nach mit der Rolle und den Aufgaben eines pflegenden Angehörigen konfrontiert und fühlen sich belastet, häufig auch überfordert. Für die Person mit Lernschwierigkeiten ist es oftmals schwer, die Verhaltensveränderungen der Mutter oder des Vaters mit einer Demenz in Zusammenhang zu bringen und zu verstehen. Die Broschüre „Hat Mama Demenz?“ richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten und zeigt auf, was eine Demenz für die betroffene Person bedeutet, welche Unterstützung gegeben werden kann und wie man sich Hilfe holen kann.
Das Heft kann kostenfrei bezogen werden über: BMFSFJ: Publikationen

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KuKuK:

30. Mai 2016

KuKuK:

„Damit hatte ich nicht gerechnet!“ So das Fazit einer Schauspielerin am Ende eines Tagesworkshops der besonderen Art. Eingeladen hatten Demenz Support Stuttgart gGmbH und die ZAV-Künstlervermittlung Stuttgart. Gekommen waren Schauspieler, Tänzer, Variete-Künstler, Sänger, ein Travestie-Künstler und ein Rap-Musiker. Wie in der Kunst mit dem Phänomen umgehen, dass in der Gesellschaft des langen Lebens auch immer mehr Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Gedächtnisprobleme, Demenz…) leben? So lautete die Ausgangsfrage.
Ebenso wie die bereits erwähnte Schauspielerin hatten wohl auch die anderen Künstler mit Vorträgen und Sachinputs der Gastgeber gerechnet. Doch es erwartete sie etwas anderes. Unter den Teilnehmenden waren nämlich auch mehrere Experten in eigener Sache: Menschen, die mit kognitiven Veränderungen leben und eine Demenzdiagnose haben. Aus dieser Konstellation heraus wurden dann auch keine Vorträge geboten; vielmehr begaben sich Künstler und Demenzbetroffene in einen Austausch, der von sensiblem Zuhören und aufeinander Eingehen geprägt war.
Für alle Beteiligten war dies eine ungewohnte Erfahrung, die als große Bereicherung empfunden wurde. Am Ende des Tages standen zahlreiche Projektideen im Raum: keine Aktivitäten, bei denen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen nur Konsumenten sind, sondern solche, an denen sie aktiv mitwirken. Ein erstes musikalisches Projekt ist bereits in Arbeit, andere Ideen aus dem Workshop werden weiter bearbeitet und verfolgt. Man darf gespannt sein!
Das Projekt KuKuK wird von der Erich und Liselotte Gradmann Stiftung und von der Bürgerstiftung Stuttgart gefördert.

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demenz Heft 29

2. Juni 2016

demenz Heft 29

Wo, würden Sie sagen, gehören Sie hin? Wo fühlen Sie sich wohl, „am richtigen Platz“, daheim und zugehörig? Vermutlich genau dort, wo Sie sich ihr Leben eingerichtet haben und wohl fühlen. Genau an diesem Ort, in diesem Stadt- oder Ortsteil möchten die meisten auch dann wohnen bleiben, wenn es mit den Jahren schwieriger wird, die alltäglichen Anforderungen des Lebens zu bewältigen.
Wie also müssen unsere Wohn- und Lebensorte aussehen und beschaffen sein, was genau muss sich verändern, damit wir im Alter und im Falle auftretender körperlicher und kognitiver Beeinträchtigungen dort wohnen bleiben können, wo wir uns wohl fühlen und unser Leben weiter leben möchten? Die Beiträge der neu erschienen Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN befassen sich mit ganz unterschiedlichen Facetten dieser Frage. Schauen Sie doch einmal rein in die neue Ausgabe und lassen Sie sich zum Nachdenken anregen (man wird schneller älter, als man denkt …)

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Gute Praxis Preis 2015 verliehen

18. März 2016

Gute Praxis Preis 2015 verliehen

Eine anhaltend hohe Zahl an Einreichungen – und vier Mal großes Lob!
Im Rahmen der Tagung VIELBEWEGT am 3./4. März fand auch die Gute Praxis Ausschreibung 2015 zum Thema Sport, Bewegung und Demenz mit einer Ehrung der herausragendsten Einreichungen ihren krönenden Abschluss. Auf den bundesweiten Beteiligungsaufruf waren insgesamt 55 Bewerbungen bei Demenz Support Stuttgart eingegangen. Damit stieß die neue Ausschreibungsrunde auf ebenso große Resonanz wie die erste Auslobung im Jahr 2013.
Bei ihrer Bewertung orientierte sich die Jury u.a. an folgenden Kriterien: Einlösung des „Tandem-Prinzips“ (für das Angebot tun sich Partner aus den Bereichen Sport/Bewegung und Demenz/Soziales zusammen); Ausrichtung auf die Leitidee der Teilhabe; Orientierung an / Einbeziehung von Personen mit Demenz; Schlüssigkeit des Konzepts sowie Praxiserfahrung. Es wurden ein Sonderpreis sowie drei gleichrangig eingestufte Auszeichnungen vergeben.
Den Sonderpreis erhielt das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt (Bayern), das sich für das Angebot MIT und FIT mit der Stadt, dem Seniorenbeirat, der Fachstelle für pflegende Angehörige und einem Sportverein zusammengetan hatte. Beispielgebend erschien insbesondere die gelungene Umsetzung des Prinzips der Bürgerbeteiligung: Die Idee eines Haßfurter Bürgers, die gemeinschaftliche Nutzung eines Bewegungsparcours auf den Weg zu bringen, wurde vom Mehrgenerationenhaus aufgegriffen. Gemeinsam entwickelte man hierzu Ideen und setzte sie um. Als offenes Angebot eröffnet „MIT und FIT“ allen Menschen Möglichkeiten der Teilhabe – egal, ob bei ihnen kognitive Einschränkungen vorhanden sind oder nicht.
Moment: motorisches und mentales Training – so heißt eine Angebotsform, die von der Bildungsakademie des Landsportbundes Hessen gemeinsam mit der Diakonie Hessen konzipiert und auf den Weg gebracht wurde. Eines von vielen Qualitätskriterien ist hier die Transferorientierung: mit dem auf Tauglichkeit geprüften Konzept sind mittlerweile 15 moment-Gruppen aktiv. Besonders gewürdigt wurde auch die erfolgreich umgesetzte nachhaltige Entwicklung des Ansatzes von einem Modellprojekt hin zum Regelangebot.
„Lebensfreude durch Bewegung und Spaß erhalten“ – so lautet der Titel eines Angebots, das vom Generationentreff Enger (Nordrhein-Westfalen) u.a. gemeinsam mit einem Sportpark auf den Weg gebracht worden ist. Eine bürgerschaftliche Initiative übernimmt als Initiatorin und Organisatorin Verantwortung für Mitbürgerinnen und Mitbürger und kooperiert mit einem ortsansässigen Sportpark. Das offene Bewegungs-Angebot spricht nicht nur Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an, sondern auch solche mit anderen Behinderungen und prinzipiell alle Bürgerinnen und Bürger. Vorbildlich erscheint auch der gewählte, sehr ‚niedrigschwellige‘ Zugang – jeder kann jederzeit einsteigen bzw. mitmachen.
Die vierte ausgezeichnete Initiative kommt aus dem Hohen Norden: Zusammen mit dem Forum Pflegegesellschaft und dem Landessportverband Schleswig-Holstein hat das Kompetenzzentrum des Landes Schleswig-Holstein „Alter in Bewegung“ – Bewegungsangebote für Menschen mit und ohne Demenz auf den Weg gebracht. Achtzehn häusliche Pflegedienste haben sich mit örtlichen Sportvereinen zusammengeschlossen, um Bewegungsangebote für Menschen mit und ohne Demenz umzusetzen. Dies schafft u.a. die Möglichkeit einer großen Verbreitung und bietet das Potenzial, ein Netzwerk aus wohnortnahen Bewegungsgruppen zu entwickeln und eine große Zahl von Menschen, die in ihrer Häuslichkeit leben und Unterstützung benötigen, Bewegung und Teilhabe zu ermöglichen. Beispielgebend auch die inklusive Ausrichtung: im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen pflegebedürftige Menschen mit und ohne Demenz und deren Angehörige.
Demenz Support Stuttgart gratuliert nochmals allen Preisträgern und wünscht den Angeboten eine große Nachhaltigkeit wie auch viele kluge und phantasievolle Nacheiferer!

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Sport, Bewegung & Demenz:

21. März 2016

Sport, Bewegung & Demenz:

Bewegung und Sport halten eine breite Vielfalt an Chancen dafür bereit, ein gutes Miteinander von Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen bzw. Demenz auf den Weg zu bringen und zu verwirklichen. Dies ist eine der zentralen Botschaften aus dem Entwicklungsprojekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“, das auf der Tagung VIELBEWEGT die währen der dreijährigen Laufzeit gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse vorstellte. Neben dem u.a. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekt waren eine ganze Reihe weiterer Sport- und Bewegungsinitiativen und -projekte bei VIELSTIMMIG vertreten, die Menschen mit Demenz ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellen und den Akzent auf die Schaffung von Teilhabechancen setzen. In den Workshops, Plenumsveranstaltungen und bei zahlreichen Gesprächsgelegenheiten dazwischen, am Rande und am Abend kamen auch diejenigen zu Wort, die mit dem Handicap demenzieller Veränderungen leben.

Die mit der Tagung verfolgten Ziele konnten erfolgreich umgesetzt werden: VIELBEWEGT brachte Aktive und Entscheider aus der Welt des Sports und der Bewegung mit solchen aus dem Sozialbereich und der sogenannten „Altenhilfe“ zusammen. Erfahrungen aus den anwesenden Projekten zeigen: gute Voraussetzungen für Sport- und Bewegungsangebote, die Menschen mit Demenz berücksichtigen und einbeziehen, sind insbesondere dann gegeben, wenn Verantwortliche aus beiden Bereichen vor Ort ihr Know-how und ihre Kompetenzen zusammenbringen. Ein solches Miteinander setzt jedoch die Bereitschaft voraus, sich auf den jeweils anderen Bereich einzulassen und sich auf einen Prozess des miteinander und voneinander Lernens einzulassen. Auf der Tagung waren sich die vertretenen Projekte darüber einig, dass man in dieser Hinsicht positive Erfahrungen gemacht hat. Hieran gelte es anzuknüpfen und zur Nachahmung anzuregen.

Impulse setzen und neue Initiativen anstiften lautete ein weiteres Ziel der Veranstalter. Umgesetzt wurde dies u.a. durch Präsentation und Austausch bei einem „Projektparcours“ wie auch durch das gemeinsame Arbeiten in den Workshops. Anstiftung zur Nachahmung war auch das Motiv für den im Rahmen der Abendveranstaltung vergebenen „Gute Praxis Preis“. Der im vergangenen Jahr bundesweit ausgeschriebene Preis wurde gleichrangig an drei Angebote vergeben; ein viertes wurde mit einer gesonderten Würdigung bedacht. Als Preisträger erkoren wurden zwei in den Reihen des bürgerschaftlichen Engagements entwickelte Initiativen aus Nordrhein-Westfalen (Gemeinde Enger) und Bayern (Gemeinde Haßfurt) sowie zwei jeweils auf Landesebene von Partnern aus den Bereichen Sport/Soziales lancierte, aber jeweils konkret von Akteuren vor Ort umgesetzte Initiativen. Bei den beiden letzteren handelt es sich um die vom Landessportbund Hessen und der Diakonie Hessen angestoßenen moment-Gruppen (motorisches und mentales Training) und die vom Kompetenz-Zentrum des Landes Schleswig-Holstein, dem dortigen Forum Pflegegesellschaft sowie dem Sportverband des Landes auf den Weg gebrachte Initiative „Alter in Bewegung“.

VIELBEWEGT wurde durch Projektträger Demenz Support Stuttgart gGmbH in Kooperation mit dem Verein "Leben mit Demenz" - Alzheimergesellschaft Kreis Minden-Lübbecke organisiert und ausgerichtet.

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Aktuelle Ausgabe des Magazins demenz

08. Januar 2016

Aktuelle Ausgabe des Magazins demenz

Ein Doppelheft zu einer großen Hoffnung insbesondere mit Blick auf konkrete Möglichkeiten der Erleichterung und Unterstützung des Lebens und Umgangs mit Demenz. Ganz der Ausrichtung des Magazins entsprechend setzt das Heft einen Akzent auf bislang gemachte praktische Erfahrungen mit vorhandenen Hilfsmitteln und technischen Systemen. Wir immer besonders wichtig: die Sichtweisen, Überlegungen, Bedenken und Wünsche der umittelbar Betroffenen selbst. Auch die stärker reflektierenden und gestaltenden Seiten kommen keineswegs zu kurz: Technik-Ethiker, Forscher und Entwickler geben Einblick in ihre Positionen, Herangehensweisen und Einschätzungen. Ergänzt wird das breite Beitragsspektrum schließlich um den Produktkatalog „Technische Unterstützung bei Demenz. Fokus eigene Häuslichkeit.“ Der Produktkatalog wurde bislang über unsere Website angeboten. Die Integration des Katalogs in die aktuelle Doppelausgabe nimmt einen vielfach geäußerten Wunsch nach einer Printausgabe dieses bislang rein virtuell über diese Website vertriebenen Nachschlagewerkes auf. Ein Blick in die neue Ausgabe lohnt allemal!

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VIELBEWEGT: JETZT anmelden!

08. Januar 2016

VIELBEWEGT: JETZT anmelden!

Mit dem neuen Jahr eilen wir in Riesenschritten auf den 3. und 4. März und damit der Veranstaltung VIELBEWEGT: mit Demenz sportlich aktiv und mittendrin in Frankfurt zu! Im Zuge der Vorbereitungen wurde weiter am Programm gefeilt und die organisatorische Seite weiterententwickelt. VIELBEWEGT kann also kommen. Wir sind gespannt! Für Sie ist es an der Zeit, ans Anmelden zu denken! Bitte laden Sie sich die Unterlagen möglichst gleich herunter und schicklen Sie uns noch heute Ihr auisgefülltes Formular per Fax zu. Hier finden Sie das Programm:
www.sport-bewegung-demenz.de/vielbewegt/programm
Hier finden Sie die Anmelde-Unterlagen:
Vielbewegt Anmeldung

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16. November 2016

Ich bereue nichts

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Christian Zimmermann

23. November 2015

Christian Zimmermann

Eine traurige Nachricht. Im Beraterkreis der Demenz Support wird ein weiterer Platz für immer leer bleiben. Christian Zimmermann ist am 19. November in München gestorben. Er wurde 65 Jahre alt. Wir sind dankbar für alles, was wir gemeinsam mit ihm auf die Beine stellen konnten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinem Freundeskreis. Adieu, Christian.

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… und worin noch niemand war: Heimat!

28. August 2015

… und worin noch niemand war: Heimat!

Was fällt Ihnen beim Wort 'Heimat' ein? Im Unterschied zu landläufigen, rein rückwärtsgewandten und tendenziell verkitschenden Deutungen unterstreicht das zitierte Diktum des Philosophen Ernst Bloch das Prozesshafte, Unerfüllt-Utopische des Begriffs. In der Übertragung auf die Situation von Menschen mit Demenz deutet er zudem auf die Erkenntnis, dass „Heimat“ immer wieder neu errungen werden muss. Bezogen auf die Situation derjenigen, die mit demenziellen Veränderungen leben, ist vielleicht mit am wichtigsten, dass sinnesbezogene Erinnerungen (visuelle oder auditive Eindrücke, Geschichten, Geschmacksempfindungen, Gerüche) in diesem Ringen Halt, Stütze, Rückversicherung bieten können. Gleichzeitig sind es keineswegs nur die Dinge der Welt, in denen dieser Sehnsuchtsort aufscheinen, sich manifestieren kann … Dass der Begriff in der Vergangenheit von rückwärtsgewandten Kräften grünmlich vereinnahmt und verbogen worden ist, soll und kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Heimat – in der jeweils eigenen Auslegung bzw. Besetzung durch eine Person – für Lebensgefühl und Wohlbefinden immens bedeutsam ist. Was dies im Feld Demenz konkret meinen und bedeuten kann, erfahren Sie in der neuen Ausgabe von demenz-DAS Magazin.

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Medienevaluation.

25. August 2015

Medienevaluation.

Über lange Zeit völlig unbeachtet rückt das Thema Mediennutzung durch Menschen mit altersbezogenen kognitiven Beeinträchtigungen allmählich ins Blickfeld von Theorie und Praxis im Feld Demenz. Im Rahmen einer einjährigen Studie wurde bei Demenz Support Stuttgart der internationale Forschungsstand aufgearbeitet. In einem zweiten Schritt wurden empirische Daten zur Nutzung medialer Produkte durch eine Bewohnergruppe in einer stationären Einrichtung erhoben und ausgewertet.

Wie die Literaturauswertung ergab, hat man sich im internationalen Zusammenhang in den letzten zwanzig Jahren verschiedentlich mit der Thematik befasst. Insbesondere im angelsächsischen Raum wurden hierzu auch Filmangebote für Menschen mit Demenz entwickelt, getestet und evaluiert. Inhaltlich reicht das Spektrum von einer multimedialen Diashow mit persönlichen Fotos, die mit Musik und gesprochen Texten unterlegt sind, bis zu Filmen, die filmisches Archivmaterial verarbeiten und in inhaltlicher Hinsicht somit Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses sind.

Die im Rahmen der Feldstudie ermittelten Forschungsergebnisse geben Aufschluss darüber, wie audiovisuelle Medienangebote auch für Menschen in unterschiedlichen Stadien einer Demenz zu beurteilen sind. Die Erkenntnisse aus der Evaluation deuten darauf hin, dass auch Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Demenz einem Filmangebot mit hoher Aufmerksamkeit folgen können, sofern entscheidende Komponenten wie etwa Dauer des Angebots (max. 30 Min.) und Filmformat - d.h. ästhetische Machart und Inhalt - das Vorliegen kognitiver Beeinträchtigungen berücksichtigen und etwa einen ruhigen „Erzählfluss“ durch Verzicht auf filmtechnische Finessen sicherstellen.

Die Studie zur Evaluation audiovisueller Medien bei Menschen mit Demenz wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert. Die Studie können Sie hier herunterladen .

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Don't say good-bye. Say hello.

27. Juli 2015

Don't say good-bye. Say hello.

Mit Bestürzung haben wir heute vom Tod unseres Beiratsmitglieds, hochgeschätzten Mitstreiters und Freundes Richard Taylor erfahren. Richard gehörte zu denen, die das Schicksal hart herausgefordert hat. Seiner Demenzdiagnose („wahrscheinlich vom Typ Alzheimer“), der er sich im Alter von 58 Jahren stellen musste, hat er mit seinem Mut, brillanten Geist und schier unendlicher Energie die Stirn geboten. Seine Auseinandersetzung mit der Diagnose und deren kulturell aufgeladenen Bedeutungen samt den damit verbundenen Herabwürdigungen und Diskriminierungen haben ihn zu einem Vorkämpfer für die Rechte, die Würde und die Humanität von Menschen mit Demenz werden lassen.
Nicht lange nach seinen Europa-Besuchen im Jahr 2010 und den damit verbundenen Auftritten in Deutschland, u.a. bei Veranstaltungen von Demenz Support Stuttgart, erfuhren wir von Richards Krebs-Erkrankung und den langwierigen Behandlungen, die er ihretwegen über sich ergehen lassen musste.
Trotz dieses erneuten und massiven Schlages ist Richard immer wieder aufgestanden und in die Öffentlichkeit getreten. Unermüdlich, ungebeugt, für viele unbequem, mit einem ungeheuren Willen und einem tiefen Glauben an das, was uns zu Menschen macht. Kaum vorstellbar, wie die Entwicklungen der letzten Jahre im Feld Demenz ohne Richard ausgesehen hätten. Er hat uns tief beeindruckt und unendlich vieles gelehrt. Sein Tod erfüllt uns mit Trauer. Sein Werk mit Dankbarkeit. Sein Wirken geht weiter.
Danke, Richard.

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Ein Grund zum FEIERN

20. Mai 2015

Ein Grund zum FEIERN

Die 25. Ausgabe: das ist doch ein Grund zum Feiern! Und damit alle Leserinnen und Leser gebührend mittun können beim Feiern, hat demenz-DAS MAGAZIN das eigene Jubiläum zum Anlass genommen, um sich Gedanken zum thema zu machen. Feiern ist uralt und urmenschlich - doch warum feiern die Menschen überhaupt ? Was genau feiern sie? Und wie wird gefeiert? Gibt es Feiern und Feste, die in den vergangenen Jahren verschwunden sind, an die sich ältere und alte Menschen aber noch erinnern? Welche Rolle spielt das Feiern in privaten Zusammenhängen, in denen demenzielle Veränderungen in den Alltag eingreifen und ihn verändern? Solchen und anderen Fragen gehen verschiedenste Autorinnen und Autoren in der neuen Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN nach. Lassen Sie sich zum Nachdenken über das Feiern inspirieren!

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Still Alice - ein Drama der leisen Töne

12. Mai 2015

Still Alice - ein Drama der leisen Töne

Gerne haben wir zur aktuellen Ausgabe von Dr. med. Mabuse eine Betrachtung zum Film "Still Alice" beigesteuert. Haben Sie den Film schon gesehen? Lohnt sich. So viel sei hier schon einmal verraten: Wer meint, im Film gehe es ausschließlich um Demenz, der irrt. Neugierig? Dann lesen Sie hier einfach mal nach ...

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22. April 2016

Save the date

Hiermit möchten wir Sie auf die Abschlussveranstaltung des Projekts „Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ am 11. Oktober 2016 in Berlin hinweisen. Es freut uns sehr, dass Bundesministerin Manuela Schwesig die Schirmherrschaft über die Tagung übernommen hat.
Das Programm finden Sie im Anhang. Weitere Details und der Zugang zur Online-Anmeldung werden im Juni 2016 bekannt gegeben.

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Umsorgt sein

04. März 2015

Umsorgt sein

Die Evaluationsstudie zur Pflegeoase im Elisabethenhaus in Ulm ist die fünfte dieser Art, die Demenz Support Stuttgart seit 2006 zu unterschiedlichen Pflegeoasen durchgeführt hat. In den vorangegangenen Studien der Demenz Support Stuttgart (wie auch anderer Forschungseinrichtungen) hat sich die Notwendigkeit einer engmaschigen Begleitung der Mitarbeiterinnen herauskristallisiert, die vor allem Themen wie Schmerzmanagement, Mobilisation (Kinästhetik) sowie den Bereich Konzeptentwicklung betrifft.

Das Forschungsdesign dieser jüngsten Begleitstudie wurde entsprechend angepasst. In unmittelbarem Zusammenhang damit haben Feedbackgespräche zur Konzeptentwicklung im Vergleich zu vorherigen Evaluationsstudien deutlich an Relevanz und Umfang gewonnen. Um den zeitnahen Praxistransfer zu fördern wurden Ergebnisse zur teilnehmenden Beobachtung sowie die Erkenntnisse der quantitativen Auswirkungen mit den Mitarbeiterinnen diskutiert.

Die Studie wurde durch das Elisabethenhaus in Ulm finanziert. Sie wurde als longitudinale Vergleichsstudie mit Kontrollgruppe und einer Laufzeit von 18 Monaten (Feb. 2013 bis Juni 2014) konzipiert und durchgeführt. Die Studie können Sie > hier einsehen

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Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten:

05. März 2015

Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten:

Demenz Support Stuttgart und Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V., Landesverband Baden-Württemberg kooperieren.

Demenz Support Stuttgart gGmbH und der Landesverband Baden-Württemberg des Vereins Lebenshilfe e.V. bringen gemeinsam das Projekt „Herausforderung Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten“ auf den Weg. Organisatorisch ist das Vorhaben als Kooperationsprojekt unter Federführung der Demenz Support angelegt. Im Rahmen des umfangreichen Vorlaufs hat das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg die Finanzierung eines sechsmonatigen Vorprojekts übernommen. Die in diesem Arbeitsschritt gelegten Grundlagen umfassen zum einen eine internationale Literaturrecherche, die an die Ergebnisse des Projekts „Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung“ anschließt (Gemeinschaftsprojekt von Demenz Support Stuttgart und DHBW Stuttgart 2011; vgl. GRUNWALD et al. 2013). Darüber hinaus ermöglicht eine Befragung in den Einrichtungen und Werkstätten der Lebenshilfe e.V. die Einschätzung der aktuellen Situation im Hinblick auf das Thema Demenz. Das geplante Vorhaben soll einerseits die Handlungsfelder identifizieren, die das Zusammenleben von Menschen mit Lernschwierigkeiten mit und ohne Demenz beeinträchtigen, erschweren oder verunmöglichen. Darüber hinaus sollen aber auch vorhandene Gute Praxis-Lösungen erfasst und der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um eine schnelle Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz zu unterstützen. Die Kooperation zwischen Demenz Support Stuttgart und dem Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. ermöglicht ein interdisziplinäres Zusammenwirken, das beide Expertisen (Alten- und Behindertenhilfe) verbindet.

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Thema Gehörlosigkeit

24. Februar 2015

Thema Gehörlosigkeit

Sich ein Leben ohne Gehör vorzustellen - hierzu reicht die Vorstellungskraft derjenigen kaum aus, die vom gesprochenen Wort und verbalen Austausch leben. Wenn sich in dieser Lebensituation dann demenzielle Veränderungen einstellen, dürften sich die Schwierigkeit in unserer auf das Hören und die gesprochene Sprache ausgerichteten Welt massiv potenzieren.
Perspektivenwechsel: Was bedeutet es für einen gehörlosen Menschen, wenn bei einem (hörfähigen) Angehörigen eine Demenz auftritt? Wie kommt man in einem solchen Falle mit den Anforderungen des Begleitens und Unterstützens zurecht? Fragen wie diese sollen die Vielfalt an Herausforderungen und Aspekten andeuten, die sich aus dem Thema Demenz und Gehörlosigkeit ergeben. Eine sehr speziell anmutende Problematik eröffnet Einblicke in Situationen gemeisterten Lebens außerhalb des als selbstverständlich Gesetzten. Nehmen Sie sich die Zeit für einen intensiveren Blick in das neue Heft von demenz- DAS MAGAZIN.

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Frauen: Umbrüche, Ausbrüche, Aufbrüche

19. November 2014

Frauen: Umbrüche, Ausbrüche, Aufbrüche

Dieses Mal: Eine Ausgabe (fast ausschließlich) von Frauen über Frauen – selbstredend an interessierte Männer wie Frauen gerichtet. Thematisch geht es bunt und vielfältig zu: Es geht um Demenz und geschlechtliche Identität, um geschlechtssensible Kommunikation, um Geschlecht (Gender) als etwas vom Menschen Erdachtes/Gemachtes – und damit Veränderbares, um Intimität, die Bedeutsamkeit von Krieg und Gewalt für die heutigen Generationen alter und sehr alter Frauen. Und natürlich geht es auch um darum, dass das Unterstützen, Begleiten und Pflegen in unserem kulturellen Denken in einen als „weiblich“ gesetzten Bereich eingeschrieben ist – mit ebenso vielfältigen wie folgeschweren Konsequenzen, etwa im privaten Bereich, wo globalisierte Verhältnisse zur Entstehung nicht unproblematischer Arbeitsplätze geführt haben. Schauen Sie rein – das Heft hält bestimmt für jede und jeden etwas Interessantes bereit!

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Let's move (II): Bewegung und Demenz

20. November 2014

Let's move (II): Bewegung und Demenz

Let’s move: Bewegung und Demenz. So lautete der Titel einer 2008 erschienenen Ausgabe von dess-orientiert, die den Stand der Forschung zum damals ins Bewusstsein drängenden Themenfelds aufzubereiten versuchte. Im Zuge des laufenden Projekts „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ hat das Projektteam seine wissenschaftlichen Hausaufgaben gemacht und erkundet, was es themenbezogen an Neuem zu berichten gibt. Die Ergebnisse können Sie jetzt nachlesen – schauen Sie einfach einmal in die neue Ausgabe von dess-orientiert. Blättern Sie einfach mal rein: dess_orientiert_2014_02

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Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

12. Januar 2015

Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Im Rahmen des Programms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" stellt das Bundesfamilienministerium weitere Gelder für den Aufbau von rund 200 neuen Lokalen Allianzen bereit. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar möglich. Näheres finden Sie auf der >Internetseite des bmfsfj

Die Dokumentation der Auftaktveranstaltung im Mai 2014 können Sie hier einsehen

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Thema: Bewegung

4. September 2014

Thema: Bewegung

"Sich bewegen" ist der Titel der neuen Ausgabe des Magazins demenz. Mit dem Ziel, Impulse für eine "bewegte Praxis" zu setzen, wird ein bunter Reigen unterschiedlicher Perspektiven ausgebreitet: Da geht es beispielsweise um den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Bewegung im Alter, um die Frage, ob es bei Vorliegen einer Demenz irgendwelche Besonderheiten zu beachten gilt, wenn man sich bewegen und Sport treiben möchte. Und es geht um bereits bestehende Angebote für Betroffene im Rahmen des organisierten Sports und seitens anderer Organisationen. Geboten werden aber auch so handfeste Hilfen wie die Darstellung (in Wort und Bild) des sehr alltagstauglichen Übungsprogramms "Die Fünf Esslinger" u.a.m. Wie immer lohnt deutlich mehr als nur ein Blick: Schauen Sie also rein!

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die neue dess-orientiert ist online!

06. August 2014

die neue dess-orientiert ist online!

Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz stehen dieses Mal im Zentrum von dess-orientiert. Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zugrunde legend, das in Kooperation mit der DHBW Stuttgart, Fakultät Sozialwesen, durchgeführt wurde, wird versucht, ausgewählte Aspekte der Thematik vertiefend aufzubereiten und für Interessierte aus den hiermit befassten Praxisfeldern darzustellen.
Blättern Sie einfach mal rein: dess-orientiert_2014_01

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DEMENZ: Was gibt es Neues? Heft 21 des Magazins

02. Juni 2014

DEMENZ: Was gibt es Neues? Heft 21 des Magazins

„Demenz: Was gibt es Neues?“ So lautet die Leitfrage der 21. Ausgabe des Magazins de-menz. Herausgeber und Mitwirkende haben ein abwechslungsreiches Paket an „Neuigkeiten“ geschnürt. Unter anderem werfen Daniel George und Peter Whitehouse (deren Buch „Mythos Alzheimer“ auch hierzulande auf breites Interesse gestoßen ist und so manche Kontroverse ausgelöst hat) einen kritischen Blick auf die biomedizinische Grundlagenforschung zu Alzheimer und anderen Demenzen. Dort, so die Befürchtung der Autoren, könnte das Kleben an der herrschenden Forschungshypothese Hypothese die Verfolgung aussichtsreicher anderer Suchpfade verunmöglichen. Der Text ist keine leichte Kost, aber die Mühe lohnt! Relativ neu und drängend ist auch das Thema „Demenz im Krankenhaus“. Das Hand-lungsfeld der Unterstützten Selbsthilfe scheint momentan in den „Mühen der Ebene“ ange-kommen zu sein – wenig verwunderlich, aber eine Herausforderung für die „Demenzbewegung“! Noch immer frisch sind auch Studien aus Dänemark und England, die signalisieren, dass (zumindest in diesen Ländern) Demenzen womöglich nicht ganz so heftig zunehmen könnten wie von den Hochrechnungen bislang ausgewiesen. Weiter wachsende Aktualität besitzt das Thema Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz. Im Gespräch mit der Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW geht es um das Verhältnis der Politik zum Thema und Möglichkeiten, neue Wege in der Auseinandersetzung zu gehen. Frisch, auffallend anders, „neu“ ist auch der „Look“ des Magazins, das Garuth Chalfont mit Zeichnungen angereichert hat. Seine Porträts weisen auf ihre Art auf die Erkenntnis hin, dass Demenz viele und äußerst unterschiedliche Gesichter hat. Dies ist eine noch nicht allzu alte Erkenntnis, die man sich aber nicht oft genug klar machen kann ….
Und auch in den beiden Beiheften gibt es wieder viel Interessantes zu entdecken!

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Zweite Auflage: Was ist eine Demenz?

24. März 2014

Zweite Auflage: Was ist eine Demenz?

Die Broschüre steht hier für alle Interessierten zum Einsehen oder Download bereit: hier geht es zum Einsehen bzw. Download

Sie kann über diesen Link beim Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend bestellt werden. Wir danken dem BMFSFJ für diese Unterstützung einer immens nachgefragten Publikation!

Zum Inhalt : „Was ist eine Demenz?“ richtet sich an Menschen mit Lernschwierigkeiten ohne Demenz, die in ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld (Werkstätten) mit Menschen mit Demenz tagtäglich in Kontakt sein können. Die Broschüre knüpft stilistisch an die Konventionen des Comic-Genres an und vermittelt Wissenswertes zum Thema Demenz in leichter Sprache.
Der Ansatz öffnet einen in Deutschland bislang noch nicht beschrittenen Weg: Zur Gruppe der Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten werden auch Menschen mit Down-Syndrom gerechnet. Diese können heute einerseits ein Mehr an Lebensjahren erwarten, andererseits steigt für sie aber auch die Wahrscheinlichkeit, früher als andere Personengruppen an einer Demenz zu erkranken. Bei Menschen mit Down-Syndrom können schon im vierten Lebensjahrzehnt demenzielle Veränderungen auftreten. In diesem Personenkreis liegt Schätzungen zufolge bei jedem zweiten der über 50jährigen eine Demenz vor.
Die heutige Generation der Menschen mit Down-Syndrom im mittleren Erwachsenenalter lebt und arbeitet vorzugsweise in „beschützten“ Zusammenhängen, d.h. sie verbringt ihr Leben (noch immer) vor allem gemeinsam mit Menschen mit ähnlichen Beeinträchtigungen. Wenn in einem solchen Zusammenhang demenziell bedingte Veränderungen auftreten, dann kommt es erfahrungsgemäß zu vergleichbaren Irritationen wie in der Allgemeinbevölkerung. Oft gibt es Konflikte im Wohn- wie auch im Arbeitsumfeld (Werkstätten), weil die Ursachen für veränderte Verhaltensweisen nicht verstanden werden. Ursachen werden zunächst im persönlichen Bereich gesucht und die Auseinandersetzungen auch auf dieser Ebene ausgetragen. Liegt dem Verhalten jedoch eine Demenzerkrankung zu Grunde, dann braucht es ein Mehr an Verständnis und Anpassung im Umfeld. Die Betroffenen erleben ihre Kompetenzeinschränkungen, können sie aber nicht einordnen. Als Folge reagieren sie mit Angst, Verzweiflung und „herausforderndem“ Verhalten.

Die Broschüre ist eine Hilfestellung, um für von einer Demenz betroffene Personen mit Lern-schwierigkeiten in ihrem unmittelbaren Umfeld Verständnis zu schaffen. Menschen mit Lernschwierigkeiten erfahren, was sich hinter dem Thema Demenz verbirgt und dass demenzielle Veränderungen im eigenen Lebens- und Arbeitsbereich auftreten können. Sich an ein englischsprachiges Vorbild anlehnend hat Demenz Support Stuttgart gGmbH ein ansprechend gestaltetes Heft in leichter Sprache erarbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. und durch die Förderung durch das BMFSFJ konnte die schnelle Verwirklichung des Vorhabens sichergestellt werden.

Eine erste Auflage von 5 000 Exemplaren wurde an die Trägerverbände der Behindertenhilfe verteilt. Jetzt liegt die zweite, vom BMFSFJ finanzierte Auflage vor (siehe oben), die vom Bundesministerium vertrieben wird.

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demenz 20 - Sprache

28.02.2014

demenz 20 - Sprache

Eine fortschreitende Demenz bringt oftmals mit sich, dass Kommunikation zunehmend Schwierigkeiten bereitet. Manche Elemente aus dem Repertoire vorhandener Kommunikationsmöglichkeiten können beeinträchtigt werden - und dies mitunter in einem erheblichen Maß. Einem dieser Elemente, der Sprache, ist die 20. Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN gewidmet. Eine Auswahl aus dem Themenreigen: * „Leichte Sprache“: Kann sie dabei helfen, Verstehens- und Verständigungsprobleme zu beheben? * Die Sprache der Demenz und die Sprache der Dichtung: Gibt es da Verbindungen? * Vom Reichtum des Dialekts und den Hürden, mit denen er uns im Alltag konfrontiert * Weg vom reduktionistischen Kleben an der vertrauten sprachlichen Verständigung: Interaktion mit allen Sinnen! * Geschichte in (Lebens-)Geschichten: Wenn diejenigen erzählen, die sonst nicht gehört werden usw. usw. usw. usw. * Außerdem gibt es wie immer die beiden Hefte im Heft: demenz.Leben wirft einen Blick auf die Situationen, in denen man mit der „normalen“ gesprochenen Sprache nicht weiterkommt. Und zeigt auf, dass damit die Verständigungs- und Verstehensmöglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft sind. Bausteine.demenz ergänzt dies mit Perspektiven aus Sprachwissenschaft und Medizin. Wir wünschen Ihnen viele neue Einblicke und Einsichten!

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Den Alltag gestalten

13. Januar 2014

Den Alltag gestalten

Demenz Support Stuttgart hat für die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Broschüre erarbeitet, die sich an beruflich Pflegende richtet.
Im Zentrum stehen dabei Belastungen, die vor allem mit Besonderheiten von Menschen mit Demenz in Kommunikation und Verhalten zu tun haben. Solche Belastungen ergeben sich vor allem aufgrund von lückenhaftem demenzbezogenem Wissen, fehlender Handlungssicherheit und der Vernachlässigung der Selbstsorge. Belastungen mindern zudem die Arbeitszufriedenheit, die für den Verbleib im Beruf von entscheidender Bedeutung ist und eng mit der von Pflegenden umsetzbaren Pflegequalität zusammenhängt.
Nah am Pflegealltag orientiert zeigt die Broschüre auf, wie eine gute Versorgungsqualität für die Betroffenen unter Beachtung der Bedürfnisse der Pflegenden umgesetzt werden kann.
Die Broschüre kann kostenlos bei der Initiative Neue Qualität der Arbeit elektronisch bestellt bzw. heruntergeladen werden: INQA: Broschüre "Den Alltag gestalten"

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7. Gradmann Kolloquium und Gestaltungspreis

10. Januar 2014

7. Gradmann Kolloquium und Gestaltungspreis

Die zentralen Vorträge des 7. Gradmann-Kolloquiums "Frei-"Räume - Handlungsräume sind freigegeben und können hier abgerufen werden

Den Bericht über den Gestaltungspreis der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung 2013 und seine Gewinner finden Sie hier

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Fremd sein

21. November 2012

Fremd sein

Gibt es eine besondere Beziehung zwischen Gefühlen des Fremdseins und dem Phänomen Demenz? Heft 19 fächert diese Frage in zahlreichen Facetten auf: Richard Taylor reflektiert als Betroffener darüber, ob ihn sein Begleiter Dr. Alzheimer zu einem "Fremden in einem fremden Land" macht. * Welche Erfahrungen machen Menschen, die aus einem anderen Land nach Deutschland kommen, um hier alte, kognitiv veränderte Menschen zu pflegen? Wer ist und bleibt in diesem Fall wem fremd - und wer wird womöglich mit wem vertraut? Was bedeutet es überhaupt, in einem anderen Land alte Menschen zu betreuen? * Was geschieht, wenn eine Demenz einen alten Menschen der Betreuungsmöglichkeiten wegen in die Fremde führt? * Ebenso brisant: Was bewirkt Demenz in Beziehungen, z.B. solchen zwischen Eltern und Kindern? Treten hier Be- und Entfremdungen auf - und welche? * Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich Demenz auf Menschen mit Migrationshintergrund aus, die in Deutschland leben? * Neugierig geworden auf diese und andere Be- und Entfremdungen im Kontext Demenz? Dann schauen Sie rein in die neue Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN.

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Gradmann Gestaltungspreis

02. Dezember 2013

Gradmann Gestaltungspreis

Im Rahmen des siebten Gradmann Kolloquiums wurde am 28. November der Gestaltungspreis der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung offiziell vergeben. Wie schon 2011 war der Preis in den Kategorien Neubau, Umbau und Ambulantes Wohnen ausgeschrieben worden. Die Preissumme betrug insgesamt € 16 000.00. Bewerbungen kamen aus allen Teilen Deutschlands und aus Österreich.

Beworben hatten sich in diesem Jahr 22 Projekte. Für die Juroren war auffallend, dass sich die wirtschaftlichen Aspekte nach Wegfall der Investitionsförderungen bei vielen Projekten in den Vordergrund geschoben haben. Bei den Neubauten fiel die Kompaktheit der Grundrisse ins Auge, aber auch die erfreuliche Tatsache, dass kleinräumige Wohnformen (z.B. Hausgemeinschaftskonzepte) stark vertreten waren. Für die Jury entscheidungsleitend war – neben den baulich-fachlichen Aspekten – die Frage nach dem beispielgebenden Charakter der zu beurteilenden Projekte.

Zu den Preisträgern: In der Kategorie Neubau entschied sich die Jury für die Vergabe von einem ersten und zwei zweiten Preisen sowie einer Anerkennung. Den 1. Preis konnte sich das Franz-Jordan Haus in Warburg sichern. Auf einem bewährten Grundriss basierend wurde hier eine hochwertige Architektur einschließlich einer ambitionierten Innenraumgestaltung umgesetzt. Die Vertreter des Preisgerichts hoben auch die sorgfältige Abstimmung von baulicher und pflegerischer Konzeption auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz sowie den liebevoll gestalteten Garten hervor.

Die beiden 2. Preise gingen an das Altenheim Marienhof in Speicher sowie das Haus für Senioren in Mauerkirchen (Österreich) . Besonders gelobt wurden beim Altenheim Marienhof die sehr guten baulichen Voraussetzungen für die Betreuung der Zielgruppe. Im Falle des Hauses für Senioren in Mauerkirchen überzeugte vor allem die gute bauliche Passung zwischen Wohn- und Betreuungskonzept und baulicher Typologie.
Interessant ist auch die Vergabe einer Anerkennung an eine kleinräumige Einrichtung im ländlichen Raum ( Seniorenwohnen im Park, Bad Fredeburg ): Hier stach insbesondere die ambitionierte Umsetzung der Pflege- und Betreuungskonzeption nach Böhm hervor, die sich insbesondere in der innenräumlichen Gestaltung der Einrichtung spiegelt.

In der Kategorie Umbau wurde in diesem Jahr ein 1. Preis vergeben. Im Seniorenzentrum Ehmann im Schlossgarten in Köngen ist nach Ansicht der Jury eine beispielgebende Umgestaltung eines Gebäudeflügels in eine Demenzwohngruppe für dreizehn Bewohner gelungen. Die gewählten gestalterischen Maßnahmen zeigen laut Jury eindrucksvoll, wie aus einem eintönigen Flur in einem zweibündig angelegten Gebäudeflügel ein reizvoller, anregender Erlebnisraum werden kann.

Ein 1. Preis sowie eine Anerkennung wurden in der Kategorie Ambulantes Wohnen vergeben. Der 1. Preis ging an „Leben in Schaffrath“ in Gelsenkirchen . Der Neubau dreier ambulanter Wohngemeinschaften sowie eines für das Quartier nutzbaren Nachbarschaftstreffs überzeugte die Jury durch seinen hohen gestalterischen Anspruch. Ins Auge stachen u.a. die ansprechende und wohnliche Innenraumgestaltung sowie die großzügigen Terrassen vor den Wohn-/Essbereichen. Diese werden durch einen Sinnesgarten ergänzt, der auch zu Begegnungen mit der Nachbarschaft einlädt. Die Kombination von Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und Bürgertreff stellt einen positiven Beitrag zur Einbindung von Menschen mit Demenz in das Gemeinwesen dar.

Anerkennenswert fand die Jury die Idee, behindertengerechte Wohnungen für ältere Menschen in eine bestehende Wohnanlage (Plattenbau!) zu integrieren und durch das Angebot einer Tagesbetreuung zu ergänzen. Im Haus Cura Maria in Leipzig kann so vielen Bewohnerinnen und Bewohnern auch bei auftretenden demenziellen Veränderungen ein längerer Verbleib in der eigenen Häuslichkeit ermöglicht werden. Dem Projekt ist es gelungen, im herkömmlichen Wohnungsbau ein innovatives Wohn- und Betreuungskonzept für ältere Menschen mit Hilfebedarf zu etablieren, das auch für andere Wohnungsbauträger beispielhaft sein kann.

Eine Präsentation der ausgezeichneten Projekte finden Sie hier

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Da geht ganz viel!

23. September 2013

Da geht ganz viel!

Mit dem am 19. September in Stuttgart veranstalteten „Anstifter- und Vernetzungstreffen“, hat das Projekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ einen weiteren Meilenstein in seiner Entwicklung setzen können. Die Auszeichnung von fünf Initiativen aus dem Gute Praxis Wettbewerb des Projekts bot den Teilnehmenden Einblicke in eine Reihe vorbildlicher Angebote. Die daran anschließenden Workshops boten Raum für Austausch und die Sondierung von Themen und Problemfeldern.

Der Tag in Stuttgart ließ keine Zweifel aufkommen, dass Sport und Bewegung ein großes Potenzial bereithalten, um Menschen mit Demenz am Leben vor Ort in ihrer Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Klar wurde aber auch, dass dieser Weg nur dann erfolgreich beschritten werden kann, wenn die Bereiche Sport und Soziales sich voneinander lernend einander annähern und neue Formen einer produktiven Zusammenarbeit finden. Dies lässt sich nur dann bewerkstelligen, wenn alle Beteiligten das Vorhaben als offenen Lern- und Veränderungsprozess verstehen und angehen.

Eine Dokumentation der Workshops und ihrer Ergebnisse wird baldmöglichst hier auf der dess-Website nachzulesen sein.

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demenz 18 - Essen und Trinken

21. August 2013

demenz 18 - Essen und Trinken

Essen & Trinken: Das ist mehr als pure Nahrungsaufnahme, notwendig, um unsere biologischen Funktionen aufrechtzuerhalten.
Essen & Trinken: Das ist Lust am Schlemmen, Genusserleben über Augen, Nase und Gaumen, Lebensfreude. Ausreichend und gut essen und trinken zu können, das stellt für viele Menschen ein unverzichtbares Stück Lebensqualität dar. Und was nicht vergessen werden darf: Gemeinsam zu essen und andere zum Essen einzuladen hatte schon immer eine zentrale soziale Funktion im Miteinander der Menschen.

Wir haben uns umgeschaut, wie mit dem Kochen, dem Essen und allem, was dazugehört, an Orten umgegangen wird, an denen Menschen mit Demenz leben. Dabei sind wir engagierten Köchen, Demenzbetroffenen, Angehörigen, Alltagsbegleitern und Heimleitungen begegnet.
Wir konnten einen prominenten und TV-bekannten Sternekoch für eine nicht ganz alltägliche Aktion in einem Pflegeheim gewinnen und einen anderen dazu befragen, warum er sich ganz bewusst dafür entschieden hat, in Pflegeeinrichtungen zu kochen.

In mehreren Beiträgen sind wir der Frage nachgegangen, welche Rolle das Essen als soziale Aktivität spielt und welche Bedeutung es im Kontext des Lebenslaufs für die Menschen hat. Den Alltag unterbrechen und auch einmal auswärts essen gehen: für die meisten Menschen etwas selbstverständliches.

Wie geht es aber Demenzbetroffenen und ihren Angehörigen, wenn auch sie dies tun? Wir berichten von Erfahrungen.

Zum Essen gehört auch Trinken. Das kann auch ein Gläschen Bier oder Wein sein – oder mehr. Grund genug, sich einmal des Themas Demenz und Alkohol anzunehmen.

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Gestaltungspreis 2013

11. April 2013

Gestaltungspreis 2013

Die Gradmann-Stiftung vergibt traditionell im zweijährigen Turnus einen Preis für die vorbildliche Gestaltung von Wohn- und Pflegeumgebungen für Menschen mit Demenz. Durch den ausgeschriebenen Wettbewerb sollen besonders gelungene Beispiele der Umsetzung des milieutherapeutischen Ansatzes ausgezeichnet werden.

2013 werden Neubauten, Anbauten und größere Umbauten von (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen sowie ambulant betreuten Wohngemeinschaften ausgezeichnet, die in Bezug auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz konzipiert wurden, den milieutherapeutischen Ansatz überzeugend umgesetzt, und den Einfluss der baulichen Umgebung auf Befinden und Verhalten der Bewohner beobachtet und dokumentiert haben. Ein weiterer, wichtiger Fokus der Bewertung liegt auf der gelungenen Einbindung der Einrichtung bzw. ambulant betreuten Wohngemeinschaft in das Gemeinwesen.

Voraussetzung für die Einreichung ist eine Betriebsdauer von mindestens einem Jahr seit Fertigstellung, d.h. mindestens seit Juli 2012. Es werden in den Kategorien „Neubau“, „Umbau“ und „Ambulant betreute Wohngemeinschaft“ jeweils ein erster Preis und zwei Anerkennungen vergeben. Die Preissumme beträgt insgesamt 16.000 Euro. Die Preisverleihung findet im Rahmen des diesjährigen 7. Gradmann-Kolloquiums im November in Stuttgart statt. Die erforderlichen Detailinformationen und Dokumente finden Sie hier: Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen

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Zweite Ideenwerkstatt Demenz

5. April 2013

Zweite Ideenwerkstatt Demenz

"Auf dem Weg mit Alzheimer: Warum wir lernen müssen und wie wir lernen könnten, mit Demenz zu leben." Unter diesem Titel kommt am 20. Juni 2013 die zweite Ideenwerkstatt zum Thema Demenz zusammen. Alt sein will niemand (alt werden schon!), sterben möchte auch keiner und mit Demenz leben schon gar nicht. So verständlich dies ist: Altern und Sterben gehören zum Leben. Und Demenz? Auch Alzheimer (die häufigste und bekannteste Form einer Demenz) wird, da ist man sich unter Experten durchaus einig, nicht durch ein Medikament aus der Welt zu schaffen sein. Demenz wird unsere älter werdende Gesellschaft und uns mit Sicherheit begleiten. Deshalb ohne wenn und aber: Wir müssen lernen, mit Alzheimer zu leben. Und wir können das auch!
Angesprochen bzw. eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Stuttgart und Umgebung.
Termin: Donnerstag, 20. Juni 2013, 17.00 - 20.00 Uhr
Ort: Generationenhaus Heslach, Gebrüder-Schmid-Weg 13;
70199 Stuttgart (U-Bahn Haltestelle Erwin- Schöttle-Platz)
Leitung: Susanne Haller (Elisabeth-Kübler-Ross Akademie, Hospiz Stuttgart) und Peter Wißmann (Demenz Support Stuttgart)
Kosten: Es wird kein Unkostenbeitrag erhoben
Anmeldung: Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie, Hospiz Stuttgart;
s.haller@hospiz-stuttgart.de

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demenz 17 - Widerständisch sein

28. Mai 2013

demenz 17 - Widerständisch sein

Sich empören, aufbegehren, Widerstand leisten - das Thema Demenz liefert Betroffenen und Befassten hierzu eine Fülle von Gründen und Anlässen. Die neue Magazinausgabe fächert eine ganze Palette unterschiedlichster Aspekte und Perspektiven auf wie etwa: Inwieweit lässt sich herausforderndes Verhalten als Form von Widerständigkeit begreifen? Fehlentwicklungen des Gesundheits- und Pflegesystems (am Beispiel Pflegenoten) und wie man sich gegen sie stemmen kann. Widerstand gegen überbordende Investoreninteressen seitens zweier Kommunen. Schreiben als Widerstand gegen das Schweigen über Missstände in der Pflege: der Kritiker Klaus Fussek. Und nicht zuletzt eine weitere gefährliche Entwicklung: Die zunehmende Pathologisierung bestimmter Verhaltensweisen durch die fortschreitende Erfinden neuer Krankheiten am Beispiel des neuen Psychiatriemanuals DSM V. Achtung: Die Lektüre von Heft 17 mitsamt der Bausteine und demenz.Leben könnte Sie zum Nachdenken oder entdecken eigener widerständiger Potenziale anregen. Probieren Sie es aus!

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demenz 16 - Gefühle

05. März 2013

demenz 16 - Gefühle

Heft 16 bewegt sich im Spannungsfeld von reflektierender Distanz zu mit der Thematik verbundenen Gefühlswelten einerseits und dem Zulassen, An- und Ernstnehmen von Gefühlen angesichts der Seinsweise Demenz andererseits. Der Beitragsbogen ist weit gespannt: da geht es um Gefühle, die mit dem „Verarbeiten“ der Diagnose verbunden sind und um Empfindungen der Betroffenen wie Trauer und Angst. Natürlich geht es auch um die Gefühle, die Demenz bei Angehörigen und Freunden direkt Betroffener auslösen. Thematisiert wird beispielsweise aber auch, wie es sich anfühlt, wenn Pflege- und Betreuungshandlungen, auf die man angewiesen ist, von einem Roboter vorgenommen werden. Und es geht um Empfindungen wie etwa Ekel, die bei Pflegenden aufwallen (können), obwohl man von sich ja eigentlich erwartet, als Profi „alles im Griff“ zu haben. Und, um ein letztes Beispiel zu nennen: Es geht u.a. auch um das Gefühl der Hilflosigkeit, das einen gerade als Angehöriger, Freundin oder Begleiter/-in angesichts fortschreitender demenzieller Veränderungen bei einem geliebten Menschen immer wieder beschleicht und mit dem wir modernen Menschen unsere vielleicht größten Nöte haben. Schauen Sie rein ins Heft 16 mitsamt der Bausteine und demenz.Leben Hier das Inhaltsverzeichnis als Schmankerl

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Wir arbeiten an unserer Zukunft - erste Ideenwerkstatt

27. Februar 2013

Wir arbeiten an unserer Zukunft - erste Ideenwerkstatt

Hospiz Stuttgart und Demenz Support Stuttgart haben sich zusammengetan, um in Stuttgart die Diskussion um zukunftsträchtige Wohn-, Lebens- und Unterstützungskonzepte für die Bürgerinnen und Bürger im Alter und im Falle von Krankheit voranzubringen.

Am 14. März 2013 startet die gemeinsame Arbeit mit der ersten Ideenwerkstatt „Wir arbeiten an unserer Zukunft – was wollen wir im Alter und in der Krankheit?“, die sich dem Thema „Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“ widmet.

Warum dieses Thema? Auch wer mit demenziellen Veränderungen zu tun hat, möchte nach Möglichkeit weiterhin in einem möglichst alltagsnahen, überschaubaren und familienähnlichem Umfeld leben. Dies entspricht ebenfalls dem Wunsch vieler Angehöriger von demenziell veränderten Menschen. Mit ambulant betreuten Wohngemeinschaften (WG) hat sich dabei in vielen Bundesländern eine gute Alternative zur Versorgung in zumeist großen stationären Institutionen entwickelt und bewährt. Baden-Württemberg bildete in diesem Prozess bisher leider ein Schlusslicht. Die amtierende Landesregierung hat jedoch ihre Absicht erklärt, im Rahmen eines neuen Wohn- und Teilhabegesetzes den Ausbau dieser Wohn- und Betreuungsform zu befördern. Auch im Pflegeneuausrichtungsgesetz (PNG) sind neue Unterstützungsmöglichkeiten für Wohngemeinschaften enthalten.

Die Zeit ist also günstig, sich als Bürgerinnen und Bürger sowie als fachlich mit Fragen des Alters befasste Personen intensiver über dieses Thema zu informieren, sich mit ihm ausei-nanderzusetzen und Impulse in Richtung Politik und Verwaltung auszusenden. Mit unserer Veranstaltung wollen wir dafür einen Rahmen bieten.

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Ausschreibung

16.Januar 2013

Ausschreibung

Das Projekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ ist am 1. Januar 2013 mit Förderung der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an den Start gegangen. In diesem Rahmen schreibt Demenz Support Stuttgart einen "Gute Praxis"-Wettbewerb aus. Das Projekt „Was geht!“ setzt den Akzent auf die Freude an Sport und Bewegung und auf den Aspekt der gesellschaftlichen Teilhabe. Vermutlich existieren bereits zahlreiche Projekte, Initiativen und andere organisierte Angebote, die in ihrer Ausrichtung dem Projekt „Was geht!“ wesensverwandt sind. Diese sollen mit der Ausschreibung identifiziert, gewürdigt und bekannt gemacht werden. Die Blickrichtung liegt dabei auf „Guter Praxis“, dementsprechend können reine Konzepte nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbungsfrist endete am 31. März 2013. Die eingegangenen Unterlagen werden derzeit geprüft und begutachtet. Über die Ergebnisse dieses Prozesses werden wir baldmöglichst Bericht erstatten.

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Da geht was!  Anstifter- und Vernetzungstreffen

Da geht was! Anstifter- und Vernetzungstreffen

Veranstaltung im Kontext des Projekts "Was geht! Sport, Bewegung und Demenz"
Voneinander lernen, sich "anstiften" lassen und sich vernetzen: das ist das Ziel dieser Veranstaltung , zu der wir alle Interessierten einladen möchten, die
- Aktivitäten und Angebote zum Themenbereich Sport, Bewegung und Demenz entwickelt und in die Praxis umgesetzt haben oder
- sich mit dem Gedanken tragen, dies zu tun.
Angesprochen sind u.a. Vertreter/innen von Sportvereinen und von Projekten, Verantwortliche aus den Kommunen und Vertreter bürgerschaftlicher Initiativen, Interessensvertretungen älterer Menschen und Vertreter/innen aus Einrichtungen der sogenannten Altenhilfe.
Alle weiteren Informationen und Dokumente finden Sie hier:
www.demenz-support.de/veranstaltungen/anstifter-treffen

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Fachtagung: Gute Pflege bei schwerer Demenz

14.12. 2012

Fachtagung: Gute Pflege bei schwerer Demenz

Seit 2006 wird in Deutschland die Versorgungsform Pflegeoase als alternatives Modell der Pflege und Betreuung für Menschen mit einer schweren Demenz mit wissenschaftlicher Begleitung modellhaft erprobt. Zeit für eine Bilanzierung der gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen. Der Fokus liegt auf der Lebensqualität der BewohnerInnen, der Einschätzung von Angehörigen zur Wohnform Pflegeoase und auf der Bewertung dieses Arbeitsplatzes aus Sicht der Mitarbeiterinnen. Die Tagung richtet sich an Pflegende, Führungskräfte in der Altenpflege, Verantwortliche in der Versorgung von Menschen mit schwerer Demenz, Vertreter/innen der stationären Altenhilfe, Prüfbehörden, Politik und Wissenschaft.

Hier geht es zu den Vorträgen. Die Dokumentation der Tagung wird laufend ergänzt und im Januar fertig gestellt Dokumentation Tagung Pflegeoase

Näheres zur Buchpublikation finden Sie hier Pflegeoasen in Deutschland

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demenz Nr. 15

19. 11. 2012

demenz Nr. 15

In Heft 15 geht es um das „liebe“ (?) Geld und seine facettenreiche Bedeutung überall dort, wo demenzielle Veränderungen ins Leben eines Menschen treten. Thema sind unter anderem die gravierenden finanziellen Umbrüche, die für die betroffene Person und die Familie mit einer Demenz verbunden sind. Aber auch der Umstand, dass es Betroffenen häufig immens wichtig ist, sich „nichts schenken zu lassen“ und sich erkenntlich zeigen zu wollen, ohne dass dabei immer der schnöde Mammon ins Spiel kommt. Weitere Beiträge befassen sich u.a. mit folgenden Themen: Berufliche Pflege und angemessene Bezahlung * Entgoltene Berufstätigkeit versus unbezahltes Ehrenamt - stimmt das Oppositionspaar?* Welche Einrichtungsgröße „rechnet sich?“ * Finanzielle Benachteiligungen ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. * Wie viel Kosten verursacht Demenz? * Und, äußerst brisant: ein Gespräch über grenzwertiges Finanzgebaren und unmoralische Geldentnahmen im Pflegesektor … Blättern Sie einfach mal hinein und sehen Sie selbst!

Hier finden Sie die Dokumentation der Stellungnahmen zum Thema Demenzdörfer und –quartiere

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Im Rahmen des vom Projekt „Was geht“! Sport, Bewegung und Demenz“ veranstalteten Anstifter- und Netzwerktreffens wurden am 19. September in Stuttgart fünf Sport- und Bewegungsinitiativen ausgezeichnet. Die Preisträger wurden im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs ermittelt, der bestehende Initiativen ausfindig machen sollte, die schon heute Vorbildliches in Sachen Sport, Bewegung und Demenz für die Zielgruppe leisten. Insgesamt 57 Initiativen reichten Unterlagen ein. Am Ende entschied sich die Jury für die Vergabe von fünf Auszeichnungen. Zu den im Ausschreibungstext formulierten Kriterien zählten die Verknüpfung der Bereiche Soziales/Demenz einerseits und Sport/Bewegung andererseits, die Zielausrichtung am Gedanken der gesellschaftlichen Teilhabe für Menschen mit Demenz sowie eie Konzeptionierung als allen Mitgliedern dieser Gruppe offen stehendes Angebot. Zugelassen waren sowohl eigens für die Zielgruppe konzipierte Initiativen wie auch integrative, allen Interessierten zugängliche Angebote. Mit einem Sonderpreis wurde eine private Initiative aus Hilden bedacht. „Begleitete Radfahrten“ – Erlebnisfahrten ohne Barrieren. Dahinter steckt der Gedanke, einem breiten Kreis von Menschen mit einem Handicap Bewegung, Spaß und mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Das für unterschiedlich lange Fahrten und Ausflüge gewählte Bewegungsmittel ist ein Dreirad-Tandem: die beiden Hinterräder sorgen für große Kippsicherheit; durch die Nebeneinander-Anordnung der beiden Fahrenden kann man sich während des sportiven Vergnügens auch unterhalten. Und nicht zuletzt lässt sich ein Dreiradtandem flexibel auf das Leistungsvermögen des gehandicapten Partners einstellen. Eine spezielle Qualifikation der nicht gehandicapten Rad-Partner und die Möglichkeit, die Dienstleistung nach § 45b SGB XI („Pflegestufe Null) mit den Kassen abzurechnen, machen das Angebot für die Gruppe der von einer Demenz Betroffenen besonders interessant.



Sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, auch wenn es mit der Bewegung etwas mühsamer vorangeht – so könnte das Motto des Projekts „Rollator-Walking“ des Stadtsportbunds Duisburg e.V. lauten. Allzu oft hapert es an der korrekten Einstellung des Gerätes und dem richtigen Umgang mit einer technischen Hilfe wie einem Rollator. Und allzu oft scheitern die Bemühungen um Abhilfe am Fehlen einer kompetenten persönlichen Einweisung. Offen für alle Bürgerinnen und Bürger, die mit Hilfe eines Rollators mobil sein können und es bleiben möchten, bietet „Rollator-Walking“ hier wertvolle Unterstützung an. Und: ein Angebot an Kursen ermöglicht es Rollator-mobilen Duisburger Bürgerinnen und Bürgern, sich die Bewegung im Freien zurück zu erobern: „Ran an den Rollator – und raus in die Stadt“! Bemerkenswert ist weiterhin, dass es den Initiatoren gelungen ist, eine Krankenkasse für die ideelle wie finanzielle Unterstützung des Projektes zu gewinnen.



„Aktiv bis 100“ – so der Name eines Netzwerks, zu dem sich eine beeindruckende Zahl an Organisationen und Vereinen aus den Bereichen Soziales und Sport in Frankfurt zusammengeschlossen hat. Diese Art des vernetzten Vorgehens, bei dem Vereinigungen aus den Bereichen Sport und Soziales eng zusammenarbeiten, wurde von der Jury als besonders zukunftsweisend hervorgehoben. Das ausgezeichnete Angebot will Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen Bewegungsmöglichkeiten bieten.



„Wir tanzen wieder!“ – dieses Projekt der Alexianer GmbH geht auf eine Initiative des Koordinators des Kölner Demenz Servicezentrums und des Leiters einer Kölner Tanzschule zurück. Gemeinsam wurde die Idee in zwei Jahren Eigeninitiative zur Projektreife entwickelt. Herausragend ist auch die Leistung dieses auf breite Nachahmung zielenden Ansatzes, Betroffenen und ihren Angehörigen und Freunden ein großes Stück der von ihnen oft schmerzlich vermissten Normalität zu bieten: Die Einla-dung zum Tanz ergeht einmal im Monat an alle Interessierten; getanzt wird in der Tanzschule!



Ausgezeichnet wurde schießlich auch ein Projekt aus dem Stuttgarter Raum: Unter dem Motto „Höre nie auf anzufangen und fange nie an, aufzuhören“ hat die im Landratsamt Waiblingen ansässige Demenz-Fachberaterin das Bewegungsprogramm „Fünf Esslinger“ aufgegriffen und gemeinsam mit einem Freiwilligenteam in ein wöchentliches Angebot umgesetzt, das ganzjährig bei Wind und Wetter im Freien stattfindet. Als vorbildlich erachtete die Jury auch die Tatsache, dass hier eine Kommune als Initiatorin und Organisatorin eines für alle offenen Angebots aktiv geworden ist.



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dess_orientiert 1/2012: Arbeitsplatz Pflegeheim

24.09.2012

dess_orientiert 1/2012: Arbeitsplatz Pflegeheim

dess_orientiert richtet den Blick auf den „Arbeitsplatz Pflegeheim“ und die Belastungssituation pflegender MitarbeiterInnen: Wie stellt sich die Arbeitssituation dar? Was belastet am stärksten? Und was hilft MitarbeiterInnen dabei, Was hilft dabei, ihre Energien zu mobilisieren und ihre Arbeit möglichst gut zu verrichten? Anders als gewohnt konzentriert sich diese Ausgabe von dess-orientiert auf die Situation in Deutschland. Wo sich Fragen aufgetan haben, für die noch keine situativ angepassten Antworten vorlagen und –liegen, werden Forschungsarbeiten aus anderen gesellschaftlichen Kontexten einbezogen.

Die aktuelle Ausgabe kann hier dess-orientiert 1/12 heruntergeladen werden.

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demenz Nr. 14 - Thema Wohnen

22.08.2012

demenz Nr. 14 - Thema Wohnen

demenz-DAS MAGAZIN: Heft 14 befasst sich mit dem Thema Wohnen. Bekanntlich möchte fast jeder im Alter in der vertrauten Umgebung bleiben – so dies irgend möglich ist. Doch zu bestimmen, was Wohnen eigentlich bedeutet und was gegeben sein muss, damit man sich in seiner unmittelbaren Lebensumgebung wohl und „heimelig“ fühlt, ist alles andere als einfach. Kann man, auch als Mitglied der wachsenden Gruppe alleine lebender älterer Menschen, trotz demenzieller Veränderungen in seinem vertrauten Umfeld wohnen bleiben? Welche Wohnformen jenseits etablierter Lösungen wie stationäre Einrichtungen stehen derzeit überhaupt zur Verfügung? Wie stellt sich die Situation ambulant betreuter Wohngruppen für Menschen mit Demenz als häufig diskutierte Alternative aktuell dar? Was macht ein Pflegeheim zu einem Ort, an dem es sich gut leben lässt? Wie sind neue Konzepte und Ideen einzuschätzen, die mit den neuen Zauberformeln „Demenzdörfer“ und „-quartiere“ assoziiert sind? Diesen und vielen anderen Fragen geht die neue Ausgabe nach.

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Neue Broschüre

04.07.2012

Neue Broschüre

Im Rahmen des Projekts „Nach der Diagnose“, das in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. durchgeführt und vom Sozialministerium des Landes gefördert wird, ist die Broschüre „Gemeinsam nachdenken, vor Ort handeln“ entstanden. Sie stellt die Frage nach Unterstützungs- und Hilfemöglichkeiten für Menschen mit Gedächtnisproblemen bzw. nach einer erfolgten Demenzdiagnose. Um Anregungen für ein Handeln vor Ort zu geben, werden exemplarisch neuere Aktivitäten der Projektpartner in diesem Bereich vorgestellt. Die Broschüre kann hier Gemeinsam nachdenken. vor Ort handeln heruntergeladen werden.

Eine Bericht zum aktuellen Stand des Projektes finden Sie hier» Details

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Schlafverhalten von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen

14.06.2012

Schlafverhalten von Menschen mit Demenz in stationären Einrichtungen

„Evaluation des Schlafverhaltens in einer Pflegeoase im Vergleich zum Doppel- und Einzelzimmer“ – Forschungsbericht erschienen.

In den vergangenen Jahren wurde das in Erprobung befindliche Versorgungsangebot „Pflegeoase“ intensiv erforscht und diskutiert. Demenz Support Stuttgart gGmbH war an dieser fundierten fachlichen Auseinandersetzung von Anfang an beteiligt.

Im Rahmen einer umfassenden Evaluation der Pflegeoase im Altenzentrum St Elisabeth in Eislingen (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) hat sich ein Forscherinnenteam der Demenz Support Stuttgart gGmbH wieder einmal auf Neuland gewagt. Eine Förderung des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg machte es möglich, sich dem bislang gänzlich unerforschten Thema „Schlafen in der Pflegeoase“ in einem Vergleich mit anderen Wohn- und Versorgungsformen zu nähern.

Die nun vorliegende „Schlafstudie“ ist der Versuch, eine – erste – Antwort auf folgende zentrale Frage zu geben: Wie unterscheidet sich das Schlafverhalten von Menschen mit schwerer Demenz in unterschiedlichen Wohnformen? Um Antwort auf diese Frage zu erhalten, wurde das Schlafverhalten von immobilen Menschen (Ortsfixierung) in weit fortgeschrittenen Stadien der demenziellen Erkrankung in der Pflegeoase und im herkömmlichen Wohnbereich und das Schlafverhalten von mobilen Menschen mit und ohne Demenz im Einzel- Doppelzimmerbereich untersucht.

Sich Menschen mit einer schweren Demenz forschend zu nähern und dabei neues Terrain zu erschließen bringt die Notwendigkeit mit sich, sich grundsätzlichen, ethischen Fragen zu stellen. Der Balanceakt zwischen einer ethischen Grundhaltung, die sich dem Gegenüber mit einer wertschätzenden Haltung nähert und dessen Privatsphäre respektiert und dem wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse muss sorgfältig ausgelotet werden. Dies wurde im Rahmen dieser Studie vor allem über die Auswahl einer nicht-invasiven Methode gewährleistet. Den StudienteilnehmerInnen wurde zur Bewertung ihres Schlaf-/Ruheverhaltens ein Armband angelegt, zur Messung der Pulsfrequenz (und der Sauerstoffsättigung) wurde ebenfalls ein Armband angelegt mit einem Sättigungsaufnehmer am Finger.

Insbesondere der Vergleich zwischen den unterschiedlichen Settings bei Menschen mit einer schweren Demenz in der Pflegeoase und der Kontrollgruppe und Menschen mit einer mittelschweren Demenz und Menschen ohne kognitive Einschränkungen im Einzel- bzw. Doppelzimmer, hat aufschlussreiche Erkenntnisse geliefert. Zwischen Pflegeoasen- und Kontrollgruppe waren kaum Unterschiede festzustellen. Wie sich zeigte, weisen beide Gruppen aufgrund der Schwere der Demenz eine ähnlich lange Schlafdauer und ähnlich viele Schlafperioden auf.

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demenz Nr. 13 - Mann sein

30. 05. 2012

demenz Nr. 13 - Mann sein

Die dreizehnte Ausgabe des Magazins fragt danach, welche Bedeutung der Geschlechtsidentität beim Thema Demenz zukommt. Trifft eine Demenz den alternden Mann in den heutigen Alten-Generationen aufgrund etablierter Rollenzuschreibungen anders als eine Frau dieser Altersgruppe? Welche Rolle spielen die Erfahrungen der männlichen Kriegskinder, wenn sie im Alter eine Demenz entwickeln? Wie lebt es sich als demenziell veränderter Mann in einem weiblich dominierten und stark auf häusliche Belange zugeschnittenen institutionellen Umfeld? Sind Männer stärker suizidgefährdet als Frauen, wenn sie eine Demenz entwickeln? Und wie geht es schwulen Männern, wenn sie eine Demenz entwickeln? Das alles und vieles mehr zum Thema „Mann sein“ bietet Ihnen das neue Heft demenz.
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Gute Pflege für Menschen mit schwerer Demenz

Gute Pflege für Menschen mit schwerer Demenz

Nähere Informationen finden Sie hier

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10 Jahre DeSS

10 Jahre DeSS

Stuttgart, 30. April 2012. Vor zehn Jahren, im April 2002, wurden die ersten Arbeitsverträge bei Demenz Support Stuttgart gGmbH geschlossen. Die unabhängige und gemeinnützige Organisation will einen Beitrag leisten, damit Menschen mit Demenz und all diejenigen, die ein Stück Sorgeverantwortung übernehmen und sie begleiten, Wohlbefinden erfahren und ein gutes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Demenz in unserer Gesellschaft gelingen kann. Am Rande einer öffentlichen Veranstaltung kommentierten Geschäftsführer Peter Wißmann und Mitglied des Expertenbeirats Christian Zimmermann den „runden Geburtstag“ der jungen Organisation. Das Interview mit Peter Wißmann und Christian Zimmermann finden Sie hier:
» Interview 10 Jahre DeSS

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Prädikat: Ausgezeichnet

29.01. 2012

Prädikat: Ausgezeichnet

Am 27. Januar wurde ein umfangreiches Bewerbungs- und Auswahlverfahren mit einem belohnenden Abschluss versehen. Im Rahmen der Veranstaltung „VIELSTIMMIG! Aktiv und selbstbestimmt mit Demenz“ hat das Analysehaus PHINEO dreizehn als besonders qualitätsvoll ermittelte Projekte im Bereich Demenz geehrt. Die Auszeichnung wurde am Abend des ersten Veranstaltungstages von PHINEO-Vorstand Dr. Andreas Rickert gemeinsam mit Ehrengast und Laudatorin Renate Schmidt vorgenommen. Als langjährige Schirmherrin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft konnte sich Renate Schmidt nahtlos in das im Saal vertretene breite Engagement für Menschen mit demenziellen Veränderungen einreihen. Schmidts Plädoyer für einen neuen gesellschaftlichen Umgang mit der Krankheit fand folglich einhelligen Widerhall. In den Schlussworten ihrer Rede vor den Vertretern der empfohlenen Demenzprojekte und den Gästen von „Vielstimmig!“ umriss die ehemalige Bundesministerin den Kern der gemeinsamen Bemühungen: „Es geht um unser Altern, es geht darum, dass wir uns selbst etwas wert sind und erkennen, dass das Leben bis zuletzt lebenswert ist und wir dafür die Bedingungen schaffen müssen, wie es die heute ausgezeichneten Initiativen tun.“

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Unterstützte Selbsthilfegruppen von Menschen mit Demenz

24. 01. 2012

Unterstützte Selbsthilfegruppen von Menschen mit Demenz

Thema Unterstützte Selbsthilfe von Menschen mit Demenz. Erfahrungen aus der Praxis.

Unterstützte Selbsthilfegruppen von Menschen mit Demenz
Wie sich mit einer Demenz leben läßt

Kaplaneck, Michaela. Erscheinungsjahr: 2012, 115 Seiten, ISBN: 3863210212

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demenz Nr. 12: Scheitern - gescheitert?

30.12. 2011

demenz Nr. 12: Scheitern - gescheitert?

Am Scheitern kommt kaum vorbei, wer mit Demenz befasst ist. Doch wenn Menschen versuchen, sich in konstruktiver Weise mit Demenz auseinanderzusetzen, wird Scheitern schnell zum Tabuthema. Heft 12 versucht, Beispielen erlittenen Scheiterns nachzugehen und dieses Tabu ein Stück weit aufzulösen. Denn: "Man muss das Scheitern als zum Leben dazugehörend annehmen können, auch als Quelle für die eigene Entwicklung." Eine Annäherung an Demenz aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel. Schauen Sie rein!
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Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein (DVD)

20 12. 2011

Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein (DVD)

Thema Sport und Demenz: Verein „Leben mit Demenz“ weist neue Wege

Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein
Sport und Demenz

Demenz Support Stuttgart (Hrsg.), Erscheinungsjahr: 2011, 12 Minuten, ISBN: 9783863210205

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Gradmann Gestaltungspreis und Kolloqium

18.12. 2011

Gradmann Gestaltungspreis und Kolloqium

Am 2. Dezember 2011 wurde der Gestaltungspreis der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung im Rahmen des 6. Gradmann-Kolloquiums verliehen. Prämiert wird die vorbildliche Gestaltung von Wohn- und Pflegesettings für Menschen mit Demenz.

Die Entscheidung der Jury sowie die Vorstellung der in diesem Jahr ausgezeichneten Einrichtungen finden Sie hier:
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demenz Nr. 11 - Aktiv sein - passiv sein

23.11. 2011

demenz Nr. 11 - Aktiv sein - passiv sein

Aktiv, passiv - die Werthaltigkeit der Begriffe scheint in unserer Kultur eindeutig und unverrückbar. Und harmoniert mit den gängigen Bewertungen der demenziellen Seinsweise. Heft 11 stellt u.a. Menschen vor, die diesbezüglich vorherrschende Vorstellungen durchkreuzen. Des weiteren wird über Formen und Mglichkeiten von Aktivität bei weit fortgeschrittener Demenz nachgedacht. Außerdem hinterfragt demenz die kulturelle Überschätzung von "aktiv sein" im Kontext pflegerischen Denkens und Handelns. Dies und noch vieles mehr in der neuen Ausgabe - schauen Sie rein!
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Nominierung für den Deutschen Engagementpreis

Nominierung für den Deutschen Engagementpreis

Demenz Support Stuttgart für den Deutschen Engagementpreis nominiert “

In den vergangenen Jahren hat demenz Support Stuttgart durch zahlreiche Aktivitäten und Informationsarbeit immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass Menschen mit Demenz ihre Anliegen selbst formulieren können. Außerdem wurde Hilfestellung geleistet, damit Betroffene dies tatsächlich tun konnten. Durch unterschiedliche Formen der Kooperation und Unterstützung sind Menschen mit Demenz dazu ermutigt worden, sich an die Öffentlichkeit zu wenden und ihre Anliegen dort vorzutragen. Mittlerweile sind Personen wie Christian Zimmermann und Helga Rohra einer interessierten Öffentlichkeit durch Auftritte dieser Personen auf Veranstaltungen und in den Medien bekannt. Mit ihren vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich will Demenz Support Stuttgart erreichen, dass von einer Demenz Betroffene als Mitbürgerinnen und Mitbürger wahrgenommen werden und zur Schaffung einer Kultur des Miteinanders von Menschen mit und ohne Demenz beitragen.

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Auf dem Weg mit Alzheimer

26. September 2011

Auf dem Weg mit Alzheimer

Zum Weltalzheimertag 2011 erschienen:

Auf dem Weg mit Alzheimer
Wie sich mit einer Demenz leben läßt

Zimmermann C., Wißmann P., Demenz Support Stuttgart (Hrsg.), Erscheinungsjahr: 2011, 160 Seiten, ISBN: 9783940529909

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Aus dem Schatten treten

21. September 2011

Aus dem Schatten treten

Zum Weltalzheimertag 2011 erschienen:

Aus dem Schatten treten
Warum ich mich für unsere Rechte als Demenzbetroffene einsetze

Rohra H., Piest F., Mabuse-Verlag, Demenz Support Stuttgart (Hrsg.), Erscheinungsjahr: 2011, 133 Seiten, ISBN: 9783940529862

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Weltalzheimertag: Wieder einmal ohne die Betroffenen?

21. September 2011

Weltalzheimertag: Wieder einmal ohne die Betroffenen?

Wie in jedem Jahr wird auch 2011 am 21. September in vielen Ländern der Erde der Weltalzheimertag begangen. So auch in Deutschland. Mediziner, Demenzforscher, Pflege-Experten sowie organisierte Angehörige melden sich zu Wort und wollen in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für das Thema Demenz schaffen. „Wo aber bleiben die Betroffenen selbst?“, fragt Peter Wißmann, Geschäftsführer der Demenz Support Stuttgart. „Am Weltalzheimertag wird viel über sie geredet. Und wieder einmal kommt niemand auf die Idee, diejenigen, die mit einer Demenz leben, nach ihrer Meinungen zu fragen und sie um Stellungnahmen zu bitten. Dabei sind sie es, die als einzige über Wissen darüber verfügen, was es bedeutet, mit Demenz zu leben.“ Dass Menschen mit Demenz für sich selbst sprechen können, ist in jüngster Zeit wiederholt eindrucksvoll deutlich geworden. Mit Veröffentlichungen, Veranstaltungen und anderen Aktivitäten hat Demenz Support Stuttgart gGmbH versucht, hierzu Beiträge zu leisten, Impulse zu geben und Zeichen zu setzen. So zuletzt durch Berufung eines Beraterkreises, dessen Mitglieder alle von demenziellen Veränderungen betroffen sind. Anlässlich des Welt-Alzheimertages wurden die sechs Expertinnen und Experten in eigener Sache gebeten, ein Statement darüber abzugeben, was sie sich zu diesem Tag wünschen und/oder welche Erwartungen sie an ihr Umfeld haben. Helga Rohra, von Beruf Dolmetscherin und frisch gebackene Autorin des zum Weltalzheimertag erscheinenden Buches "Aus dem Schatten treten", formuliert beispielsweise Ideen und Bitten an unterschiedliche Gruppen. An die Kommunalpolitik gewandt erinnert sie diese daran, dass Menschen mit Demenz für sich selbst sprechen können und fordert dazu auf, die Betroffenen in kommunale Gremien einzubeziehen und ihnen zuzuhören. Ihr Statement wie die der übrigen Mitglieder des Beraterkreises finden Sie hier:
» Statements zum Weltalzheimertag 2011

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Ein Grund zum Feiern: demenz-DAS MAGAZIN zum zehnten Mal!

30. August 2011

Ein Grund zum Feiern: demenz-DAS MAGAZIN zum zehnten Mal!

Es gibt etwas zu feiern: die zehnte Ausgabe von demenz ist da! Für das Jubiläumsheft haben die Herausgeber das Thema Freiheit gewählt. Ins Visier genommen werden u.a. ein Karatemeister, der sich von seinem kognitiven Handycap nicht daran hindern lässt, seine Berufung zu praktizieren und lehrend weiterzugeben; die zunehmende Einengung von Freiräumen in stationären Pflegeeinrichtungen; herausfordernde Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz (und was sie uns sagen) sowie ein Gefängnis in den USA, dessen Insassen Demenzbetroffenen sind. Und außerdem steht das Heft Bausteine.demenz ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit freiheitsentziehenden Maßnahmen. reinblättern

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Medienschmankerl

25. August 2011

Medienschmankerl

Für eine demenzfreundliche Zivilgesellschaft plädiert Demenz Support Geschäftsführer Peter Wißmann im Deutschlandradio Kultur anlässlich des baldigen Erscheinens des Buches "Auf dem Weg mit Alzheimer", das er zusammen mit Christian Zimmermann, Münchener Unternehmer und von einer Alzheimerdemenz Betroffener, erarbeitet hat. Hören Sie doch mal rein: "Wir brauchen eine demenzfreundliche Zivilgesellschaft

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Personen mit Demenz in Beratungsgremium berufen

4. August 2011

Personen mit Demenz in Beratungsgremium berufen

Wer wüsste besser, was es bedeutet mit einer Demenz zu leben als diejenigen, die Demenz tagtäglich am eigenen Leib erfahren? Und wer könnte besser beurteilen, was es braucht, um mit den damit verbundenen Beeinträchtigungen und Schwierigkeiten zurecht zu kommen und ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können?

Demenz Support Stuttgart gGmbH hat seit ihrer Gründung die Aufmerksamkeit stets auch auf die Frage gerichtet, wie es gelingen könnte, die von einer Demenz Betroffenen stärker in die Anstrengungen einzubinden, ihre Situation und ihre Lebensqualität zu verbessern. Nachdem hierzulande immer mehr Personen mit einer Demenz in die Öffentlichkeit treten, über ihre Situation berichten und für ihre Interessen einstehen, muss ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich in Zusammenhänge und Organisationen einzubringen, deren Anstrengungen auf eine Verbesserung ihrer Situation gerichtet sind. Demenz Support Stuttgart hat nun im eigenen Hause einen Beraterkreis aus Personen berufen, die mit Alzheimer oder einer anderen Demenz leben.

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6. Gradmann Kolloquium am 2. 12. 2011 in Stuttgart

3. August 2011

6. Gradmann Kolloquium am 2. 12. 2011 in Stuttgart

Es ist wieder so weit: Am 2. 12. 2011 findet das 6. Gradmann Kolloquium in Stuttgart statt - und dies an bewährter Stelle, im Seniorenzentrum Martha Maria. Im Zentrum steht in diesem Jahr der Themenkomplex BAUEN. WOHNEN. VERSORGEN.

Und natürlich wird auch in diesem Jahr bei diesem Anlass der Gestaltungspreis der Erich und Liselotte Gradmann Stiftung verliehen.

Das Programm finden Sie hier: » Programm

Wir werden nach der Sommerpause nochmals gezielt auf die Veranstaltung hinweisen und zu diesem Zeitpunkt auch die Anmelde-Unterlagen einstellen.

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demenz Nr. 9 - Humorvoll sein

3. Juni 2011

demenz Nr. 9 - Humorvoll sein

Dieses Mal geht es um das Thema "Humorvoll sein". Wir wünschen eine erfreuende Lektüre!

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Projekt - Nach der Diagnose

2011-03-01

Projekt - Nach der Diagnose

Welche Art von Unterstützung benötigen Menschen, wenn Sie die Diagnose Demenz erhalten haben?
Dieser Frage geht Demenz Support Stuttgart gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg in einer vom Land Baden-Württemberg geförderten Studie nach.

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Wege zum Leben - Premium-Edition

2011-02-18

Wege zum Leben - Premium-Edition

Die Premium-Edition enthält neben dem Filmessay "Wege zum Leben" auf 3 DVDs die wichtigsten Vorträge der Veranstaltung "Stimmig! Menschen Demenz bringen sich ein".
Die englischsprachigen Beiträge von Richard Taylor, James McKillop, John Killick und Peter Whitehouse liegen jeweils im O-Ton und in der deutschen Simultanübersetzung vor.

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demenz Nr. 8 – Lebenswert

2011-02-17

demenz Nr. 8 – Lebenswert

"Lebenswert" so der Titel des achten Heftes von demenz - DAS MAGAZIN, das sich der Frage, ob ein Leben mit Demenz lebenswert ist, aus vielerlei Perspektiven annähert.

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demenz Nr. 7 – Von Alt bis Jung

2010-11-28

demenz Nr. 7 – Von Alt bis Jung

„Von Alt bis Jung“ ist das Thema des nunmehr siebten Heftes von demenz-DAS MAGAZIN. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei u.a. auch jüngeren Menschen mit Demenz und deren familialem Umfeld.

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Wege zum Leben

2010-11-12

Wege zum Leben

Seit ihrer Gründung hat Demenz Support Stuttgart das Anliegen, die Stimmen von Menschen mit Demenz hörbar zu machen mit großem Interesse verfolgt und dieses nach Deutschland vermittelt. Im Zuge dieser internationalen Entwicklung haben Menschen mit Demenz damit begonnen, sich zu Wort zu melden, zu organisieren und ihre Interessen selbst zu vertreten.

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„Demenz – Ende der Selbstbestimmung?“

2011-11-24

„Demenz – Ende der Selbstbestimmung?“

„Das hat mich tief beeindruckt, das habe ich zuvor so noch nicht erlebt.“ Solche und ähnliche Stimmen waren am 24. November unter den mehr als 300 Besuchern im überfüllten Saal der Hamburger Handwerkskammer zu vernehmen, die zur öffentlichen Tagung des Deutschen Ethikrates zum Thema Demenz gekommen waren.

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Demenz Support Stuttgart lädt ein:

Stuttgart, 04.10.2010

Demenz Support Stuttgart lädt ein:

Für viele Menschen mit Demenz verändern sich die Möglichkeiten, sich artikulieren und mit der Umwelt kommunizieren zu können. Damit daraus nicht Sprachlosigkeit und Ausgrenzung entstehen, müssen neue Formen des Ausdrucks entwickelt werden.
Zwei solcher Möglichkeiten wollen wir bei der Veranstaltung "Eine Stimme geben" vorstellen.

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Jetzt online: Webauftritt der Demenz Support BFS!

2010-09-15

Jetzt online: Webauftritt der Demenz Support BFS!

Bislang war lediglich das offene Veranstaltungsprogramm der Tochterorganisation Demenz Support Beratungs-, Fortbildungs- und Service GmbH (Demenz Support BFS) unter der Webadresse www.demenz-support-bfs.de zu finden.

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Demenz Nr. 6 – Sich artikulieren

2010-07-15

Demenz Nr. 6 – Sich artikulieren

Das Themenheft "Sich artikulieren" wird von der Position getragen, dass Menschen mit Demenz die Gelegenheit haben müssen, sich als Subjekte zu erleben und ihre Erfahrungen, ihr Erleben, ihre Wünsche wie auch ihre Forderungen an die soziale Umwelt weiterzugeben bzw. zum Ausdruck zu bringen.

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Soeben erschienen –  Evaluationsstudie der Demenz Support

2010-07-01

Soeben erschienen – Evaluationsstudie der Demenz Support

Aus dem Land Luxemburg erreichte uns ein Kurzbericht zur Tagung "Lebensqualität bei Menschen mit Demenz" der RBS-Mitarbeiterin Jacqueline Orlewski, den wir Ihnen zur Kenntnis geben möchten. Die zur Tagung erschienene Evaluationsstudie kann bei RBS in Luxemburg bestellt werden

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Lebensqualität für Menschen mit Demenz

Stuttgart, 31.05.2010

Lebensqualität für Menschen mit Demenz

Seminar des Familienministeriums Luxemburg
Das Ministerium für Familie und Integration lädt am 1. Juli 2010 zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel "Lebensqualität bei Menschen mit Demenz: Pflegeoasen als eine mögliche Alternative" ein.

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DeSS orientiert 01/2010 - Licht und Demenz

2010-07-04

DeSS orientiert 01/2010 - Licht und Demenz

Alte Menschen, und insbesondere solche, die mit einer Demenz leben, sind in Bezug auf Licht oftmals dramatisch unterversorgt. Empirisch belegt gilt dies besonders häufig dann, wenn sie in einem Pflegeheim leben.

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Bahn frei für DemOS - offizieller Auftakt des Modellprogramms in Berlin

Stuttgart, 25.03.2010

Bahn frei für DemOS - offizieller Auftakt des Modellprogramms in Berlin

Auftaktveranstaltung für das Modellprogramm "Dem demografischen Wandel in der Pflege begegnen" – Projekt DemOS der Demenz Support Stuttgart bereitet sich auf Interventionsphase vor.
In Berlin fiel am gestrigen Mittwoch der Startschuss für den Förderschwerpunkt 2009-I "Demografischer Wandel in der Pflege - Modelle für den Erhalt und die Förderung von Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit", der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet wird.

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Genussvoll – das neue Heft des Magazins demenz ist erschienen!

Stuttgart, 01.03.2010

Genussvoll – das neue Heft des Magazins demenz ist erschienen!

Genuss gehört zu den konkretesten, sinnlichsten und selbstverständlichsten Erfahrungen im Leben. Und: Der Genießer ist ein Selbstvergessener. Einer, der sich ganz und gar seiner ungebrochenen Erfahrung hingibt – so Kunstprofessor H. Westendorp in seinem Beitrag Selbstvergessenes Genießen

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Neu erschienen: SPIEGEL Wissen zum Thema Demenz!

Stuttgart, 24.02.2010

Neu erschienen: SPIEGEL Wissen zum Thema Demenz!

Ab heute ist die neueste Ausgabe von SPIEGEL WISSEN am Kiosk erhältlich, die sich ausschließlich dem Thema Demenz widmet: von der Prävention über die Entstehung bis hin zu den Folgen für Betroffene, Angehörige, Pfleger, Ärzte und Gesellschaft.

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