Sport und Bewegung

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Sich regen bringt Segen - so weiß es der Volksmund. Sport kann auch dabei helfen, nach einer Demenz-Diagnose sein Leben wieder in die Hand zu nehmen und ein positives Gefühl sich selbst gegenüber in den Alltag zurück zu bringen. „Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein“ – unter diesem Motto geben Menschen mit Demenz im Verein „Leben mit Demenz“/Alzheimergesellschaft Kreis Minden-Lübbecke sich selbst und ihrem Leben Energie und neuen Mut. Eine Delegation der Mindener Fahrradgruppe mitsamt ihrem Fahrtenleiter vom ADFC war bei VIELSTIMMIG zu Gast und stellte die sportlichen Aktivitäten des Vereins vor. Wenige Tage zuvor war ihr Projekt „Gemeinsam bewegen wir uns lieber als allein – Radfahren für Menschen mit Demenz“ in Brüssel mit dem Europäischen Preis Living Well with Dementia in the Community der European Foundations Initiative on Dementia (EFID) ausgezeichnet worden. Der Preis fördert Initiativen in Kommunen und Gemeinden, deren Ziel es ist, die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihres Umfelds zu erhöhen und ihre aktive Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu ermöglichen.


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Übungsleiterin Kathrin Dietrich brachte den Saal mit musikalisch begleiteten Übungen in Schwung – und den ein oder anderen aus der Puste.


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Im Anschluss an die von Frau Dietrich verabreichte Kostprobe zu Sport als Rundum-Wohlfühl-Elixier unterhielt sich Gabriele Kreutzner (Demenz Support Stuttgart gGmbH) mit dem Präsidenten des Württembergischen Fußballverbands, Herbert Rösch. Kernfrage war dabei, was sich tun lässt, um die Idee vom Sport als Teilhabemöglichkeit von Menschen mit einer Demenz über das vorbildliche Beispiel Minden-Lübbecke hinaus zu verbreiten.


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