Aktuelle Meldungen

demenz-DAS MAGAZIN 39: Behinderung und Demenz

03. Dezember 2018

demenz-DAS MAGAZIN 39: Behinderung und Demenz

Zum einen geht es darum, die von der Bundesrepublik unterzeichnete UN-Behindertenrechtskonvention als Wertegrundlage gesellschaftlich zu verankern, indem das Verständnis demenzieller Veränderungen als Beeinträchtigungen und der Betroffenen als Menschen mit Behinderung in der breiten Öffentlichkeit ankommt und vertieft wird. Darüber hinaus besitzt der Begriff Behinderung insofern Relevanz, als Personen, die früher bevorzugt als "Menschen mit geistiger Behinderung" bezeichnet wurden und mittlerweile vielfach die Bezeichnung "Menschen mit Lernschwierigkeiten" reklamieren, deutluich früher als andere und mit besonderen Auswirkungen von demenziellen Veränderungen betroffen sind. In der Arbeit von Demenz Support Stuttgart ist dieser besonderen Thematik in den vergangenen Jahren kontinuierlich eine wichtige Rolle eingeräumt worden. Hierdurch konnte nicht zuletzt ein fruchtbares Miteinander der in ihren Grundlagen und Ausrichtungen her unterschiedlich ausgerichteten Praxisfelder "Behindertenhilfe" und "Altenhilfe" auf den Weg gebracht werden. Die 39. Ausgabe von demenz-DAS MAGAZIN bietet ein breites Spektrum von Einblicken in die Vielfalt der Themen, die mit der zweifachen Herausforderung durch eine angeborene bzw. früh im Leben entwickelte Behinderung einerseits und demenzielle Veränderungen andererseits verbunden sind.

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Vorträge des ersten Thementags DeMigranz

28. November 2018

Vorträge des ersten Thementags DeMigranz

Die Veranstaltung fand am 27.11.2018 in Frankfurt a. M. statt. Die Präsentationen können Sie hier herunterladen:


Rückfragen an:
Christina Kuhn, M.A.; c.kuhn@demenz-support.de; Tel.: 0711 99 787-13
Sümeyra Öztürk ; s.oeztuerk@demenz-support.de; Tel.: 0711 99 787-15

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Wir ziehen um

26. November 2018

Wir ziehen um

Im Februar 2019 zieht Demenz Support Stuttgart in ein neues Büro nach Ostfildern um. Die neue Adresse:

Demenz Support Stuttgart gGmbH
Marco-Polo-Zentrum
Zeppelinstr. 41
73760 Ostfildern (Kemnat)


So finden Sie uns:

Anfahrt mit dem Auto

Norden:
Fahren Sie über die B10 und nehmen Sie die Ausfahrt Richtung S-Hedelfingen/S-Obertürkheim/Fähre Mitte. Von dort aus fahren Sie durch Hedelfingen, Lederberg und Heumaden. Folgen Sie der Beschilderung nach Kemnat ins Industriegebiet und zum Marco-Polo-Zentrum. Besucherparkplätze sind vorhanden.

Süden:
Fahren Sie über die A8 und nehmen Sie die Ausfahrt Richtung Neuhausen. Von dort aus fahren Sie durch Scharnhausen und Ruit. Folgen Sie der Beschilderung nach Kemnat ins Industriegebiet und zum Marco-Polo-Zentrum. Besucherparkplätze sind vorhanden.

Routenplanung mit Google Maps

Anfahrt mit Bahn und Bus

Flughafen:
Nehmen Sie die Buslinie 122, Richtung Esslingen (N) ZOB. Steigen Sie an der Haltestelle Scharnhausen Plieninger Str. aus. Nehmen Sie von dort die Buslinie 131, Richtung Esslingen (N) ZOB. Steigen Sie an der Haltestelle Kemnat Zeppelinstraße aus. Laufen Sie von dort aus die Zeppelinstraße entlang (ca. 7-8 min Fußweg). Nach der Beschilderung zum Marco-Polo-Zentrum liegt die Zeppelinstr. 41 auf der linken Seite.

Hauptbahnhof Stuttgart:
Nehmen Sie die U-Bahn Linie U7, Richtung Nellingen Ostfildern. Steigen Sie an der Haltestelle Heumaden aus. Nehmen Sie von dort die Buslinie 131, Richtung Scharnhausen Plieninger Str.(Nord). Steigen Sie an der Haltestelle Kemnat Zeppelinstraße aus, dies ist die erste Haltestelle nach Heumaden. Laufen Sie von dort aus die Zeppelinstraße entlang (ca. 7-8 min Fußweg). Nach der Beschilderung zum Marco-Polo-Zentrum liegt die Zeppelinstr. 41 auf der linken Seite.

Zur Fahrplanauskunft des VVS

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/meatheadmovers/

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Nachlese Alzheimer Kongress 2018 in Weimar

5. November 2018

Nachlese Alzheimer Kongress 2018 in Weimar

Im Oktober fand der mittlerweile zehnte (!) Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Weimar statt. Demenz Support war in diesem Jahr mit vier Beiträgen von der Partie: (1 ) einer Vorstellung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts InterMem (Interactive Memories) zur technik-gestützten Erinnerungspflege; (2) der Präsentation eines Konzepts für die Kooperation mit Angehörigen in stationären Einrichtungen ; (3) Ergebnissen der mittlerweile langjährigen theoretischen wie praktischen Auseinandersetzung im Team Demenz Support mit den besonderen Herausforderungen, die demenzielle Veränderungen für Menschen mit Lernschwierigkeiten darstellen sowie (4) einer konzeptionellen Skizze zum Projekt KuKuK-TV , dem „Teilhabe-Kanal“ auf YouTube. Die Präsentation des Projekts InterMem muss aus rechtlichen Gründen verschoben werden.

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Erster Thementag DeMigranz am 27. November 2018

29. Oktober 2018

Erster Thementag DeMigranz am 27. November 2018

Der erste Thementag im Projekt „DeMigranz - Bundesweite Initiative Demenz und Migration“ findet am 27. November 2018 von 10.00 - 16.30 Uhr im HAUS AM DOM, Domplatz 3, 60311 Frankfurt a. M. statt. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für interessierte VertreterInnen von Migrantenorganisationen und Kulturvereinen, um die Bedarfe im Themenfeld „Demenz“ zur Sprache zu bringen. Ebenso sind Multiplikatoren und Akteure aus dem Themenfeld „Demenz“, die bereits aktiv sind oder werden wollen, angesprochen und eingeladen.

Hier können Sie das Programm des Thementags herunterladen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei! Für unsere Veranstaltungsplanung bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung, mit der Auswahl des gewünschten Workshops, bis zum 09. November 2018.

Anmeldung und Rückfragen an:
Christina Kuhn, M.A.; c.kuhn@demenz-support.de; Tel.: 0711 99 787-13
Sümeyra Öztürk ; s.oeztuerk@demenz-support.de; Tel.: 0711 99 787-15

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Veröffentlichung der Schlager-CD „Lieder sind Freunde“

25. September 2018

Veröffentlichung der Schlager-CD „Lieder sind Freunde“

Die CD enthält 14 Lieder und ein Booklet mit den Liedtexten zum Mitsingen. Sie kann hier bestellt werden.

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Verleihung des Gradmann-Förderpreises 2018

21. September 2018

Verleihung des Gradmann-Förderpreises 2018

Verleihung des Gradmann-Förderpreises an drei Absolventinnen des Masterstudiengangs „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“, Universität Witten, 21.09.2018

Am Freitag, den 21.09.2018 übergaben Thomas Halder, Vorstand der Gradmann-Stiftung, und Dr. Beate Radzey, Demenz Support Stuttgart gGmbH im Rahmen der Tagung „Aktuelle Ergebnisse aus der multiprofessionellen Forschung & Verleihung des Gradmann-Förderpreises 2018“ an der Universität Witten/Herdecke erstmalig den Gradmann-Förderpreis an zwei Studierende und eine Absolventin des Masterstudiengangs. Die Auszeichnung soll fortan jährlich für herausragende Arbeiten vergeben werden, die im Rahmen dieses Masterstudiengangs entstehen. Der diesjährige Gradmann-Förderpreis zeichnet zwei Studienprojekte und eine Masterarbeit aus, die zur Entwicklung innovativer, wissenschaftlich fundierter Praxiskonzepte beitragen und anerkennt außerdem das besondere außerhochschulische und familiäre Engagement der PreisträgerInnen.

Mit dem Preis für eine herausragende Masterarbeit, der mit 3000 € dotiert ist, wurde Christine Naumann geehrt. Die Diplomingenieurin im ersten Studienabschluss erstellte als Absolventin des berufsbegleitenden multiprofessionellen Masterstudiengangs in ihrer ca. zweijährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit einen Kriterienkatalog zur Identifikation wichtiger Kriterien der individuellen Wohnraumanpassungen. Das Besondere dabei ist die vorgenommene Verbindung der Perspektiven von Architektur und Pflegewissenschaft. Das Instrument kann insbesondere den medizinischen Dienst der Krankenversicherungen bei seinen Pflegebegutachtungen und -beratungen in Interaktion mit den Betroffenen unterstützen. Frau Naumann will damit dem Problem vorbeugen, „dass viel empfohlen wird, oft kostspielige Dinge, deren Anwendbarkeit oft gar nicht genug im Blick liegt. So kommt es schnell zu Fehlversorgungen. Um das zu vermeiden, gibt der Katalog für die jeweilige Versorgungssituation pflegefachliche und architektonische Entscheidungshilfen“.

Die beiden Preise für hervorragende Praxisprojekte, jeweils mit 1000 € dotiert, gewannen zwei Studierende im letzten Semester des multiprofessionellen Masterstudiengangs mit ihren jeweils eineinhalb jährigen Praxisforschungsprojekten:
Heike Becker, im Erststudium als Sozialpädagogin ausgebildet, erforschte unter einer beratungs- und pflegebezogenen Perspektive die Versorgungssituation dementiell erkrankter russisch-jüdischer Migranten der ersten Generation. „Ich war sehr überrascht festzustellen, wie schwierig es für diese Betroffenen ist, die üblichen Sozial- und Pflegeleistungen in Anspruch nehmen zu können, denn sie sind dazu oft erst einmal gar nicht berechtigt. Sie sind häufig auf die ganz unterschiedlich gehandhabten Finanzierungen ihrer Kommunen angewiesen. Aufgrund von Sprach- und Kulturbarrieren hapert es aber oft daran, diese sachgerecht zu beantragen“ resümiert Frau Becker. „Vor diesem Hintergrund lag es mir am Herzen, gemeinsam mit der zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland nach wirksamen Unterstützungskonzepten zu suchen. Um diese richtig zu platzieren, sind noch Forschungen nötig, die sich mit der Generation ihrer Kinder, der zweiten Einwanderungsgeneration, beschäftigen. Das erforsche ich gerade in meiner Masterarbeit.“

Den weiteren mit € 1000 dotierten Preis für ein Praxisforschungsprojekt gewann Imke Grundmann, ausgebildete Sozialmanagerin und nun Pflegeberaterin für die Pflegeversicherung. Sie ermittelte spezifische Beratungs- und Unterstützungsbedarfe jungerkrankter Menschen mit Demenz. „In meiner Beratungspraxis bin ich immer wieder mit solchen jung erkrankten Menschen konfrontiert, z.B. einem 40 Jahre alten Mann, der voll im Beruf steht, seine Familie gerade gegründet hat und finanziell absichern muss. Mit unseren Standardangeboten an Beratungsleistungen und Unterstützungsangeboten stehen wir da oft ratlos da und müssen eingestehen, für solche Lebensprobleme mit den Kindern, dem Beruf, der Partnerschaft, der finanziellen Absicherung kaum Beratungsstellen nennen zu können. Denn die konzentrieren sich so z.B. oft auf die Stärkung pflegender Angehörigen. Jungerkrankte sind aber oft selbst berufstätig und müssen die eigene Berufstätigkeit im Blick behalten. Dann gibt es ganz triviale Probleme: finden Sie mal eine Reha- oder Sportgruppe mit Abendangeboten, da ist kaum was zu finden. Mir lag am Herzen, hier eine Bedarfs-analyse vorzunehmen und mich nun im Weiteren für die Konzeption bedarfsgerechter Unterstützungskonzepte stark zu machen“, beschreibt Frau Grundmann ihr Engagement.

„Wir freuen uns sehr, dass die Leistungen in unserem multiprofessionellen Studiengang nicht nur durch die Förderung der Robert Bosch-Stiftung, sondern nun auch durch die Vergabe des Gradmann-Förderpreis gewürdigt werden. Ich bin stolz, dass die Ideen und Konzepte der drei Preisträgerinnen auch außerhalb der Universität und außerhalb ihres konkreten Berufs honoriert werden“, sagt Prof. Ulrike Höhmann, Leitung des Studiengangs. Sie lädt gleichzeitig qualifizierte BewerberInnen ein, sich für die ausgelobten Preise im nächsten Jahr zu bewerben, „denn Ideenreichtum und Innovationen bei der Versorgung chronisch kranker und eingeschränkter Menschen tun dringend Not“.
Gefeiert wurden die Preisträger im Anschluss an die Fachvorträge bei Jazzklängen und einem gemeinsamen Imbiss.

Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Ulrike Höhmann
Lehrstuhl für multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen
Leitung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz und chronischen Einschränkungen“
Fakultät für Gesundheit, Universität Witten/Herdecke
ulrike.hoehmann@uni-wh.de

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Premiere der Schlager-CD „Lieder sind Freunde“

23. August 2018

Premiere der Schlager-CD „Lieder sind Freunde“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 12. September 2018 im AWO Begegnungs- und Servicezentrum Stuttgart Ostend statt. Beginn ist um 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle, die Freunde am Schlager haben, sind herzlich eingeladen!

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung

Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie am 12. September kommen möchten. Eine kurze Nachricht an redaktion@demenz-support.de oder ein Anruf unter Tel: 0711 - 99 787 12 genügt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Neues Teilhabe-Projekt „Lieder sind Freunde“

26. Juli 2018

Neues Teilhabe-Projekt „Lieder sind Freunde“

In diesem Sommer startet Demenz Support Stuttgart ein neues Teilhabe-Projekt. Zusammen mit dem erfolgreichen Schlager-Komponisten Christian Bruhn wird eine Musik-CD produziert, deren Liedtexte auf den Erzählungen älterer Menschen basieren. Der Titel der Schlager-CD steht bereits fest: „Lieder sind Freunde“.

Weitere Informationen finden Sie in der Projektbeschreibung „Lieder sind Freunde“.

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Rückblick: Tagung der „North Sea Dementia Group“

18. Juli 2018

Rückblick: Tagung der „North Sea Dementia Group“

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2018 fand in Kopenhagen das Jahrestreffen der “North Sea Dementia Group” statt. Die Tagung bringt Vertreter*innen aus Informations- und Forschungsstellen aus den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Schweden, Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland zusammen, die über drei Tage über aktuelle Projekte und Entwicklungen austauschen. Themen waren 2018 u. a. die Pflege und Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus, multimediale Kampagnen und Projekte, Präventionsansätze sowie der Dialog/Transfer zwischen Forschung und Praxis. Für Demenz Support Stuttgart nahmen Gabriele Kreutzner und Christina Kuhn teil.

Mit dabei war auch Marcus Klug vom Dialog- und Transferzentrum Demenz , der einen ausführlichen und lebendigen Bericht über die Veranstaltung verfasst hat, auf den wir hiermit gerne verweisen.

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