18. April 2019

Die North Sea Dementia Group in Stuttgart

In diesem Jahr tagte die North Sea Dementia Group vom 10. bis zum 12. April in Stuttgart.
Die Gruppe vereint eine Reihe von Demenz-Servicezentren in unterschiedlichen europäischen Ländern wie auch anderen Einrichtungen, die in ihrer demenzbezogenen Arbeit einen Schwerpunkt auf einer praxisorientierten Forschung und Dienste-Entwicklung setzen. Seit 2000 trifft man sich jährlich in einem der beteiligten Länder für einen intensiven zweitägigen Informationsaustausch. Im Vordergrund steht das voneinander Lernen und die Begegnung auf Augenhöhe. Großer Wert wird dabei auf den kollegialen und wenig formellen Charakter der Treffen gelegt. In dieser Hinsicht setzt man sich deutlich vom üblichen Zuschnitt der Expertenkonferenzen ab.
Thematisch war das Programm wie immer breit gespannt. Neben streng wissenschaftlichen Arbeiten nehmen wissensbasierte Aktivitäten, die sich auch an die breitere Öffentlichkeit wenden, seit geraumer Zeit einen wichtigen Platz auf der thematischen Agenda der beteiligten Einrichtungen ein.
Die Veranstaltung wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert, über deren demenzbezogene Förderaktivitäten in der abschließenden Sitzung im Robert Bosch Krankenhaus berichtet wurde.

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