DeMigranz - Bundesweite Initiative Demenz und Migration

Projektziel

Mit DeMigranz wird das Ziel verfolgt, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund zu verbessern. Konkret soll erreicht werden, dass in Deutschland lebende Betroffene und ihre Familien besser über das Thema Demenz informiert sind, Zugang zu Unterstützungsangeboten finden und diese nutzen. In einem mehrjährigen Prozess will DeMigranz Akteure und Netzwerke aus Politik und Praxis zusammenbringen, damit sich dauerhafte Beratungs- und Informationsangebote entwickeln und eine bundesweite Vernetzung möglich wird. In der 1. Projektphase sind die Bundesländer Baden-Württemberg, Saarland und Schleswig-Holstein beteiligt.


Kernaufgaben

Kernaufgabe im Projekt ist es, eine bundesweite Initiative anzustoßen, die den Aufbau von Informations- und Beratungsangeboten in den einzelnen Bundesländern vorantreibt. Auf Länderebene werden Veranstaltungen und Austauschtreffen organisiert, die thematische Schwerpunkte beleuchten, aber auch Raum für ein gegenseitiges Kennenlernen der Akteure bieten. Veranstaltungen auf Bundesebene dienen der Verbreitung der jeweils länderspezifischen Ergebnisse und bilden die Grundlage für eine übergreifende Vernetzung.


Durchführung / Koordination

Demenz Support Stuttgart ist Projektträger und begleitet und moderiert die Arbeitsprozesse in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop, das seine langjährige thematische Erfahrung und Expertise einbringt.


DeMigranz wird inhaltlich und fachlich begleitet durch:

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland e.V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
  • Hochschule Niederrhein
  • Kuratorium Deutsche Altershilfe Wilhelmine-Lübke-Stiftung e.V.

Projektflyer

Hier können Sie den Projektflyer mit allen Kontaktdaten einsehen bzw. herunterladen


DeMigranz wird gefördert von:

Robert Bosch Stiftung