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Neues Pro­jekt: Mit Vi­deo­bot­schaf­ten her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten meis­tern

Neues Projekt: Mit Videobotschaften herausforderndes Verhalten meistern

An­fang Fe­bru­ar ist das Pro­jekt „Mit Vi­deo­bot­schaf­ten her­aus­for­dern­des Ver­hal­ten meis­tern“ der De­menz Sup­port Stutt­gart ge­st­ar­tet. Das in Deut­sch­land ein­zig­ar­ti­ge Pro­jekt er­streckt sich über eine Zeit­span­ne von 23 Mo­na­ten bis De­zem­ber 2023. Es wird aus Mit­teln des Mi­nis­te­ri­um für So­zi­a­les, Ge­sund­heit und In­te­gra­ti­on des Lan­des Baden-Würt­tem­berg im Rah­men der Pro­jekt­för­de­rung „Di­gi­ta­li­sie­rung in Ge­sund­heit und Pfle­ge“ fi­nan­zi­ell un­ter­stützt. Mit der In­ten­ti­on, dass durch die Nut­zung di­gi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en ein wich­ti­ger Bei­trag für die pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung und Be­glei­tung sowie für die Si­che­rung von Teil­ha­be- und Selbst­be­stim­mungs­op­ti­o­nen ge­leis­tet wer­den kann.

Ziel des Pro­jek­tes ist es das Hand­lungs­spek­trum für Pfle­gen­de und All­tags­be­glei­ter:innen für die Be­wäl­ti­gung her­aus­for­dern­der (oder auf­for­dern­der) Ver­hal­tens­wei­sen wie z.B. schrei­en, schla­gen oder auch pas­si­ves Ver­hal­ten zu er­wei­tern, indem An­ge­hö­ri­ge in si­mu­lier­ter Prä­senz vir­tu­ell ein­be­zo­gen sind. Dies er­folgt durch kurze Vi­deo­bot­schaf­ten mit per­sön­li­chen Be­grü­ßun­gen und mo­ti­vie­ren­den Auf­for­de­run­gen, wel­che im Vor­feld auf­ge­nom­men wer­den und in schwie­ri­gen her­aus­for­dern­den Si­tua­ti­o­nen (z.B. einer Pfle­ge­si­tua­ti­on, die auf­grund von ag­gres­si­ven Ver­hal­tens­wei­sen er­schwert ist) ab­ge­spielt wer­den. Auf diese Weise kann unter Ein­be­zie­hung von An­ge­hö­ri­gen eine po­si­ti­ve Ver­bin­dung, eine Brü­cke zu den Men­schen mit De­menz auf­ge­baut wer­den und ge­mein­sa­me Lö­sun­gen zur Iden­ti­fi­zie­rung und Er­fül­lung der Be­dürf­nis­se in der je­wei­li­gen Si­tua­ti­on ge­fun­den wer­den. Neben der Ent­span­nung der her­aus­for­dern­den Si­tua­ti­o­nen, wird der Aus­tausch zwi­schen Pfle­gen­den und An­ge­hö­ri­gen in­ten­si­viert. Dies hat po­si­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf das Stres­ser­le­ben und die emo­ti­o­na­le Be­las­tung für alle Be­tei­lig­ten. Zudem wird die in der Co­ro­na Pan­de­mie er­schwer­te Ver­bin­dung zu ver­trau­ten Be­zugs­per­so­nen un­ter­stützt.

Me­tho­disch wer­den Fo­kus­grup­pen­in­ter­views, Ein­zel­in­ter­views, stan­dar­di­sier­te Fra­ge­bö­gen und Ein­zel­fall­be­schrei­bun­gen im Pro­jekt­de­sign kom­bi­niert.

Über die Ent­wick­lung des Pro­jek­tes hal­ten wir Sie auf dem Lau­fen­den.

Foto: Georg Ar­thur Pflü­ger (Uns­plash)

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