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Ambulant betreute Wohngemeinschaften

Am­bu­lant be­treu­te Wohn­ge­mein­schaf­ten

Ambulante Wohngemeinschaften

Motivation und Hintergrund

Selbstbestimmt wohnen und leben – das möchte wohl jeder Mensch. Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Unterstützungsbedarf machen dies möglich.

Ambulant betreute Wohngemeinschaften haben viel zu bieten: Vertrautheit, Alltag und Normalität, aktive Gestaltung des Lebens in der WG durch die Mitbewohner/innen und durch die An- und Zugehörigen sowie eine lebendige Verankerung in der Gemeinde. Sie folgen dem Prinzip: In geteilter Verantwortung im Alltag leben und teilhaben.

Berlin gilt mit einer beeindruckenden Anzahl ambulant betreuter Wohngemeinschaften mittlerweile als Pionier- und Vorreiter-Bundesland. Doch auch Baden-Württemberg holt auf! Der im Jahr 2014 im Gesetz für unterstützende Wohnformen, Teilhabe und Pflege (Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz, kurz: WTPG) des Landes Baden Württemberg verankerte politischer Wille lautet ausdrücklich, ambulant betreute, kleinteilige und im Quartier verortete Wohngemeinschaften zu fördern.

Im WTPG werden zwei unterschiedliche Organisationsformen ambulant betreuter Wohngemeinschaften beschrieben: (1) vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaften (nach § 2 Absatz 3 WTPG) sowie (2) die anbietergestützte ambulant betreute Wohngemeinschaft (nach § 4 WTPG).

Aus Sicht der Demenz Support Stuttgart sind selbstverantwortete Wohngemeinschaften besonders interessant. Denn hier gibt es, anders als beispielsweise in einem Pflegeheim, keinen Träger, der alle Dinge regelt. Vielmehr sind es die Bewohnerinnen und Bewohner beziehungsweise ihre gesetzlichen Vertreter/innen, zumeist Angehörige, die für die Organisation und Umsetzung des Lebens in der WG zuständig sind. Sie engagieren einen Pflegedienst beziehungsweise Betreuungspersonal, das die Mieterinnen und Mieter rund um die Uhr in ihrem Alltag begleitet. Die Demenz Support setzt sich ausdrücklich für solche von der Bürgergesellschaft getragenen selbstverantworteten Wohngemeinschaften ein.

Das bietet die Demenz Support

  • Standortanalyse/Machbarkeit ambulant betreuter Wohngemeinschaften
  • Beratung bei der baulichen Konzeption geeigneter Häuser / Wohnprojekte
  • Fachliche Unterstützung bei der räumlichen Ausgestaltung und Ausstattung Quartiersentwicklung: Moderation von Bürgerbeteiligungsprozessen
  • Beratung von Kommunen, Bauträgern, Vermietern, Pflegediensten
  • Beratung der Verantwortungsgemeinschaft aus Bewohnern, Angehörigen, Vermieter, Dienstleitungsanbietern, Verein
  • Beratung bei der Aufbauarbeit (Vereinsgründung, Bewohnergremium usw.)
  • Prozessbegleitung: Qualifizierungen (Alltag in der WG, Haushaltsorganisation, Umgang mit Menschen mit Demenz, Leben im Quartier ….)
  • Workshop „In geteilter Verantwortung“ - Wohngemeinschaften entwickeln, aufbauen und leben

Weiterführende Materialien zum Thema "Ambulant betreute Wohngemeinschaften"

Gemeinsam ein Zuhause gestalten

Arbeitshilfe zur Einrichtung einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.


Informationen zu Konzepten und länderspezifisch geregelten Umsetzungsvarianten.

Mehr zum Thema auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).


Ihre Ansprechpartner/Innen zum Thema Ambulant betreute Wohngemeinschaften

 Christina Kuhn
Christina Kuhn
Dr. Anja Rutenkröger
Dr. Anja Rutenkröger
 Peter Wißmann
Peter Wißmann

Demenz Support Stuttgart ist eine Tochter der

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