Aktuell

Wir for­dern: Stär­kung und För­de­rung kul­tu­rel­ler Di­ver­si­tät in der Selbst­hil­fe

Wir fordern: Stärkung und Förderung kultureller Diversität in der Selbsthilfe

Die Selbst­hil­fe in Deut­sch­land hat sich im Be­reich der ge­sund­heit­li­chen Ver­sor­gung zu einem fes­ten Be­stand­teil des Ge­sund­heits- und So­zi­al­sys­tems ent­wi­ckelt.

So stellt das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ge­sund­heit auf sei­ner Ho­me­pa­ge fest, dass sich rund 3,5 Mil­li­o­nen Men­schen in Deut­sch­land in der Selbst­hil­fe en­ga­gie­ren und gän­gi­gen Schät­zun­gen zu­fol­ge bun­des­weit rund 100.000 Selbst­hil­fe­grup­pen zu fast jedem ge­sund­heit­li­chen und so­zi­a­len Thema exis­tie­ren.

Eine di­ver­si­täts­o­ri­en­tier­te und trans­kul­tu­rel­le Öff­nung der so­zi­a­len Diens­te und Ein­rich­tun­gen ist je­doch nicht in allen Be­rei­chen des So­zi­al- und Ge­sund­heits­we­sens flä­chen­de­ckend eta­bliert. Men­schen mit Zu­wan­de­rungs­ge­schich­te fin­den oft schwe­rer Zu­gang zu so­zi­a­len Diens­ten und Ein­rich­tun­gen und haben damit häu­fig ge­rin­ge Teil­ha­bemög­lich­kei­ten. In­for­ma­ti­ons­de­fi­zi­te über so­zi­a­le Hil­festruk­tu­ren und Dienst­leis­tun­gen, Sprach­bar­rie­ren sowie sicht­ba­re und un­sicht­ba­re Aus­gren­zungs­me­cha­nis­men hin­dern sie daran, Un­ter­stüt­zung auf glei­cher Au­gen­hö­he und in vol­lem Um­fang in An­spruch zu neh­men. Dies gilt ins­be­son­de­re für neu zu­ge­wan­der­te Men­schen und Mi­grant:innen der ers­ten Ge­ne­ra­ti­on.

Die Ex­pert:in­nen­grup­pe Kul­tur­sen­si­ble Selbst­hil­fe ist ein Netz­werk von Spe­zi­a­list:innen meh­re­rer so­zi­a­ler Or­ga­ni­sa­ti­o­nen in Deut­sch­land, dazu ge­hört auch die De­menz Sup­port Stutt­gart, die sich für eine be­grenz­te Zeit zu­sam­men­ge­fun­den hat.

Sie wurde von der Bun­des­ver­ei­ni­gung Le­bens­hil­fe e. V. im Rah­men des Pro­jek­tes „Für uns mit uns“ ins Leben ge­ru­fen, um ge­mein­sam an einem Pa­pier zur Ver­bes­se­rung des Zu­gangs und der Nach­hal­tig­keit kul­tur­di­ver­ser Selbst­hil­fe­grup­pen zu ar­bei­ten. Die­ses soll an Kos­ten­trä­ger von ge­sund­heits­be­zo­ge­nen Selbst­hil­fe­grup­pen und Or­ga­ni­sa­ti­o­nen her­an­ge­tra­gen wer­den. Das For­de­rungs­pa­per kön­nen Sie sich zum Lesen als PDF her­un­ter­la­gen.

Mit­glieds­or­ga­ni­sa­ti­o­nen der Ex­pert:in­nen­grup­pe Kul­tur­sen­si­ble Selbst­hil­fe:

  • MINA-Leben in Viel­falt e.V.
  • Di­a­ko­nie Mi­chaels­ho­ven, für die Di­a­ko­nie Deut­sch­land
  • Han­di­cap In­ter­na­ti­o­nal e.V.
  • Bun­des­ver­ei­ni­gung Le­bens­hil­fe e.V.
  • Ar­bei­ter­wohl­fahrt Lan­des­ver­band Ber­lin e.V.
  • Zen­tral­wohl­fahrts­stel­le der Juden in Deut­sch­land e.V.
  • De­menz Sup­port Stutt­gart gGmbH
  • Pa­ri­tä­ti­scher Lan­des­ver­band Baden-Würt­tem­berg
  • Bun­des­a­r­beits­ge­mein­schaft Selbst­hil­fe von Men­schen mit Be­hin­de­rung, chro­ni­scher Er­kran­kung und ihren An­ge­hö­ri­gen e.V.
  • Alice-Sa­lo­mon-Hoch­schu­le Ber­lin

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